20:34 12 Dezember 2019
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    Sicherheitskräfte vor dem Radisson Hotel in Bamako

    Putin kondoliert zum Tod von Geiseln bei Anschlag in Mali

    © REUTERS / MALIKAHERE.COM
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    Russlands Präsident Wladimir Putin hat seinem malischen Amtskollegen Ibrahim Boubacar Keïta zum Tod von Geiseln beim jüngsten Anschlag auf ein Nobelhotel in Bamako kondoliert, wie der Kreml am Samstag mitteilte.

    „Dieses in der malischen Hauptstadt Bamako begangene unmenschliche Verbrechen führt ein weiteres Mal vor Augen, dass der Terrorismus keine Grenzen kennt und eine reale Gefahr für die ganze Welt darstellt. Ihm fallen Menschen verschiedener Nationalitäten und Glaubensbekenntnisse zum Opfer. Diese Gefahr kann nur auf der Grundlage einer umfassenden internationalen Kooperation gebannt werden“, hieß es im Kondolenztelegramm.

    Putin sprach den Angehörigen der Toten sein tiefempfundenes Beileid aus und wünschte allen Betroffenen eine schnelle Genesung.

    80 Menschen aus dem Hotelgebäude in Mali evakuiert
    © AFP 2019 / Habibou Kouyate
    Am Freitag hatten zehn Terroristen etwa 170 Gäste in einem Radisson-Hotel in Bamako als Geiseln genommen. Bei der Erstürmung des Hotelgebäudes konnten die Sicherheitskräfte die meisten Geiseln befreien. Zuerst war von 27 Todesopfern die Rede. Nach Angaben von Präsident Keïta wurden 19 Hotelgäste getötet und sieben verletzt. Zwei Geiselnehmer seien erschossen worden.

    Zur Tat bekannte sich die dem Terrornetzwerk Islamischer Staat (IS) nahe stehende Terrorgruppe Al Murabitun. Zuletzt hatte die Gruppe im vergangenen August ein Hotel in Mali überfallen und dabei 13 Menschen getötet.

     

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Terrorakt, Wladimir Putin, Mali