10:39 27 März 2017
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    Schwedens Polizei: „Hilflos gegen Terror, wie mit Blasrohr auf Löwenjagd“

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    Nachdem Schweden in der vergangenen Woche die höchste Alarmstufe ausgerufen hat, beschweren sich immer mehr Streifenpolizisten, dass ihre Waffen und Ausrüstung nicht gut genug ist , um einen möglichen Terroranschlag zu verhindern, berichtet das schwedische Nachrichtenportal „The Local“.

    Migranten in Malmo
    © REUTERS/ Stig-Ake Jonsson/TT News Agency
    Nach den Anschlägen in Paris hatte Schweden in den vergangenen Wochen seine Sicherheitsvorkehrungen verstärkt, zur gleichen Zeit wurde nach einem Mann gefahndet, der im Land einen Terroranschlag geplant haben soll. Nach zweitägigen Razzien hatten die schwedischen Behörden den Verdächtigen festgenommen, allerdings wurde die hohe Terrorwarnstufe beibehalten. 

    Nun befürchten schwedische Polizisten, dass sie nicht genügend Schutzausrüstung und passende Waffen haben, um potentielle Terroristen zu bekämpfen, schreibt „The Local“.

    “Wir werden ohne angemessene Waffen auf Streife geschickt, nur mit der Neun-Millimeter-Dienstpistole. Uns wurde auch gesagt, dass es möglicherweise nicht genügend Schutzwesten und ballistische Helme geben wird", zitiert das Portal einen Polizisten, der sich Christian nennt.

    “Es fühlt sich so an, als ob man mit einem Blasrohr und einem Anzug aus Zebrafleisch auf Löwenjagd geschickt wird“, fügte er hinzu.

    Einer von Christians Kollegen, Niklas, berichtete, dass er bei der Terrorgefahr gezwungen war, ohne Schutzhelm zu patrouillieren, da es nicht die richtige Größe für seinen Kopf gegeben habe.

    “Ohne passende Ausrüstung und mit mangelhafter Ausbildung in Taktik und Schießen mussten wir trotzdem als lebendige Zielscheiben arbeiten, ohne jegliche Chance, sich oder unsere Standorte gegen einen möglichen Angriff zu verteidigen“, schrieb er.

    Schweden hatte in seiner Geschichte nur eine Terrorerfahrung – 2010 hatte vor ein Selbstmordattentäter sich in einer belebten Einkaufsstraße in die Luft gesprengt, wobei er nur sich selbst tötete. Polizisten hätten sich öfters beklagt, dass sie seit diesem Vorfall kein spezielles Training bekommen hätten, berichtet „The Local“.

    „Vielleicht war es für uns schwer zu akzeptieren, dass es inmitten unserer offenen, demokratischen Gesellschaft Menschen gibt, die mit den IS-Mördern sympathisieren“, hatte der schwedische Premierminister Stefan Löfven zuvor zu Journalisten in Stockholm gesagt.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Terrorgefahr, Schweden
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    Alle Kommentare

    • avatar
      Tschelowjek
      Keine Panik, die Waffen werden nicht gebraucht, da die Polizei in der Regel erst nach dem erfolgten Terroranschlag eintrifft. Die Geheimdienste passen doch auch in Schweden auf, dass alles seinen geregelten Gang geht. Erst wenn die Ausweise gefunden sind, wird gefahndet und für diese Polizisten reicht die erforderliche Ausrüstung dann auch.
      Auch in Schweden ist alles im grünen Bereich.
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      rex2zwei
      Da muss ich Tschelowjek doch Recht geben. Alles unter Kontrolle.
      Nichtsdesto trotz haben die Fädenzieher ihre willigen Handlanger gefunden, die uns gerne die Köpfe abschneiden. Und das werden sie auch weiter machen, selbst wenn die Fädenzieher nicht mehr da sind.
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      zeisig75
      Die Bodyguards der linken Politmafia sind sicher gut ausgerüstet.
    • Viel Spaß, Ihr "moralische Großmacht".
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      blitzkick
      na dann hört doch auf, den löwen anzugreifen... wenn ihr ihn ständig in seinem lebensraum jagen wollt, dann rechnet auch mal damit, das er euch hinterkommt ubnd ordentlich in den ***** beisst
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