06:30 11 Dezember 2017
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    Protestaktion in Moskau

    Kremlsprecher: Türkisches Business in Russland schlägt Alarm nach Su-24-Abschuss

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    Gesellschaftliche Organisationen und Geschäftsverbände der Türkei, die in Russland tätig sind, schlagen laut dem Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow Alarm nach dem Su-24-Abschuss durch Ankara und können nicht begreifen, warum dies passiert ist.

     

    "Wissen sie, zurzeit erhalten wir viele Signale von verschiedenen türkischen gesellschaftlichen Organisationen, von türkischen Geschäftsverbänden, die hier tätig sind. Und sie schlagen praktisch Alarm. Sie schlagen Alarm und können keine Antwort auf die folgende Frage finden: Warum hat Erdogan das getan?", sagte Peskow dem russischen TV-Sender Rossija 24.

    Laut dem Kremlsprecher wird der Abschuss des russischen Flugzeugs durch die Türkei als Provokation bewertet. Solch eine Provokation sei aber weder im Interesser der Nato noch Russlands oder der Türkei, so Peskow.

    "Solche provokative Handlungen — und dies wird als schlimmste Provokation bewertet, das war von Beginn an klar – sind weder im Interesse der Nato noch Russlands und im Endeffekt auch nicht im Interesse der Türkei", betonte er.

     

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    Tags:
    SU-24, Dmitri Peskow, Türkei, Russland
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