14:29 09 August 2020
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    Terrororganisation Daesh (307)
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    Das von der Terrormiliz Daesh (auch "Islamischer Staat", IS) über die Türkei geschmuggelte syrische Öl kann in die Hände von Händlern in Genf gelangen. Gerade dort haben ihren Sitz die größten Unternehmen, die den Brennstoff über den türkischen Hafen Ceyhan kaufen, teilt die Schweizer Zeitung „Le Matin Dimanche“ mit.

    Diese Aktivitäten intensivierten sich bedeutend, nachdem Kämpfer Öllagerstätten in Syrien und im Irak unter ihre Kontrolle gebracht hatten.  

    Somit sei das Risiko sehr hoch, dass unter den jährlich über Ceyhan transportierten 50 Millionen Tonnen Rohöl auch von den Terroristen gestohlenes Öl sein könne, so die Zeitung.  

    Anfang Dezember hatte der Sprecher des russischen Generalstabs, General Sergej Rudskoj, mitgeteilt, dass das gestohlene syrische Erdöl nach dem Passieren der syrisch-türkischen Grenze in türkische Häfen und von dort aus mit Tankschiffen zur Verarbeitung in weitere Staaten gebracht werde. Als Beweis hatte der Generalstab Satellitenbilder bereitgestellt, die Ölkonvois im türkisch-syrischen Grenzgebiet zeigen.

    Mit diesen Tankwagen werden bis zu 200.000 Barrel Öl täglich befördert. Eine der Routen führe nach Ceyhan. 

    Ankara wies alle Vorwürfe zurück, mit dem Daesh zusammenzuarbeiten.

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    Tags:
    Ölschmuggel, Le Matin Dimanche, Terrormiliz Daesh, Sergej Rudskoj, Schweiz, Türkei, Syrien