03:17 22 Februar 2020
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    Große Mengen afghanischen Heroins werden über die Türkei auf den Balkan und dann in die EU geschmuggelt, wie der Chef der russischen Drogenkontrollbehörde (FSKN), Viktor Iwanow, am Montag gegenüber Journalisten sagte.

    „In diesem Fall fällt die Route von geschmuggeltem Öl mit der von Drogen zusammen. Afghanisches Heroin wird über die Türkei weiter in die EU-Länder transportiert, Öl fließt auch in Richtung Türkei“, so Iwanow. 

    Der Transit von Drogen afghanischer Herkunft bringe Ankara jährlich bis zu 150 Milliarden US-Dollar. 

    „Die Türkei ist ein Transitland afghanischen Heroins, gerade deswegen fließt dorthin auch kriminelles Öl“, sagte der FSKN-Chef. 

    Die Beziehungen zwischen Moskau und Ankara spitzten sich nach dem Abschuss eines russischen Su-24-Bombers durch einen türkischen F-16-Kampfjet in Syrien am 24. November zu. Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete diese Aktion als Schlag in den Rücken durch Helfershelfer der Terroristen. Er unterzeichnete in diesem Zusammenhang einen Erlass über Maßnahmen zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit und Sonderwirtschaftsmaßnahmen gegen die Türkei.

     

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    Tags:
    Drogenhandel, F-16, Su-24, Russische Staatliche Drogenkontrollbehörde (FSKN), Wladimir Putin, Viktor Iwanow, Russland, Afghanistan, Türkei, Balkan