20:20 15 Dezember 2019
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    Moschee in London

    London wegen Scharia-Justiz im eigenen Land besorgt

    © AFP 2019 / Justin Tallis
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    In Großbritannien verstärkt sich die Befürchtung, dass die im Land tätigen 85 Scharia-Gerichte die Menschenrechte verletzen und ein „paralleles System der Rechtspflege“ schaffen, schreibt die Zeitung „Daily Mail“.

    Angesichts dessen hat Innenministerin Theresa May versprochen zu prüfen, inwieweit die Scharia-Gerichte den britischen Werten entsprechen. Zur gleichen Zeit hat eine Gruppe von 150 Menschenrechtsorganisationen für Frauen eine Petition an Premierminister David Cameron mit der Forderung gerichtet, den Scharia-Gerichten Anhörungen von

    Familienangelegenheiten zu verbieten. Nach Meinung der Menschenrechtler verstoßen derartige Gerichtsverhandlungen gegen die Menschenrechte der sozial schwächsten Bürger wie Frauen und Kinder.

    Nach Angaben der Zeitung soll Ende Januar in Großbritannien ein Buch der niederländischen Forscherin Machteld Zee erscheinen, in dem Scharia-Gerichtsprozesse beschrieben werden. Die Autorin beschuldigt die Scharia-Richter der Begünstigung häuslicher Gewalt und vertritt die Meinung, dass derartige Gerichte nur existieren, damit „die islamischen Fundamentalisten ihre Ideologie vorantreiben und gleichzeitig Geld verdienen können, indem sie Frauen erlauben, ihre Freiheit zu kaufen“.

    Zuvor war berichtet worden, dass auch die US-Amerikaner mit der Lage der Frauen im Islam unzufrieden seien.

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