21:37 03 Juni 2020
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    Zwei Steinkohlebergwerke in Großbritannien und Deutschland sind außer Betrieb gesetzt worden, teilt die „Deutsche Welle“ mit.

    Das deutsche Werk „Auguste Victoria“ in Marl war vor 116 Jahre eröffnet worden. Nach seiner Stilllegung gibt es im Land nur noch zwei Steinkohlebergwerke. Ihre Schließung ist für 2018 geplant.

    In Großbritannien stellte die letzte Tiefbauzeche Kellingley in Yorkshire im Norden des Landes ihre Arbeit ein. Zurzeit sind in Großbritannien noch mehrere Steinkohlebergwerke weiter im Betrieb. 

    Bis 2025 wollen die Behörden alle Kohlekraftwerke stilllegen, die über keine Ausrüstungen zur Senkung der Emissionen verfügen.

    Im Jahre 1920 gab es in Großbritannien etwa 1,2 Millionen Bergleute. 2014 waren im Bergbau noch rund 4.000 Personen tätig. 

    Vor 50 Jahren funktionierten in Deutschland noch 153 Gruben. Etwa 600.000 Bergleute förderten Kohle. 

    Jetzt ist der Kohleverbrauch im Land um fast das Zweifache zurückgegangen. Im Werk „Auguste Victoria“ waren zuletzt 3.000 Kumpel beschäftigt, die jährlich bis zu drei Millionen Tonnen Kohle gewannen.

    Die Schließung von Bergwerken in Westeuropa ist auf ihre Ineffizienz und bereits ausgebeutete Kohlenbecken zurückzuführen.

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    Tags:
    Schließung, Tiefbauzeche Kellingley, Bergwerk Auguste Victoria, Deutsche Welle, Großbritannien, Deutschland