10:41 27 März 2017
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    Der Sultan von Brunei Hassanal Bolkiah

    Brunei verbietet Weihnachten aus Sorge um Glaube der Muslime

    © AFP 2017/ STR
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    Der Sultan von Brunei, Hassanal Bolkiah, hat eine Verordnung zum Verbot von Weihnachten erlassen. Seine Entscheidung begründete er damit, das Fest könnte den Glauben der Muslime erschüttern, die die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen, berichtet Telegraph.

    Laut dem Dokument drohen den Muslimen, die das Verbot verletzen, bis zu fünf Jahre hinter Gittern. So eine harte Strafe drohe jedem, der andere mündlich oder schriftlich zu Weihnachten beglückwünsche oder eine Weihnachtsmütze aufsetze. 

    Die Nicht-Muslimen dürfen zwar Weihnachten feiern, müssen aber vorher die Behörden darüber in Kenntnis setzten. Die Feierlichkeiten dürfen nur in geschlossenen Gemeinden abgehalten werden.

    Einige Bürger von Brunei haben auf das Verbot mit Protest reagiert, indem sie in Sozialnetzwerken Fotos mit dem Hashtag #MyTreedom gepostet haben.
    In Brunei leben laut der letzten Volkszählung 420. 000 Menschen, von denen 65 Prozent Muslime sind.

    Tags:
    Weihnachten, Muslime, Brunei
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    Alle Kommentare

    • Bestimmt wieder eine Idee für Deutschland - wer aus Berlin wird sie aufgreifen?
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      kein Geld für Name
      Ich hoffe der Sultan bekommt dieses Jahr nichts vom Weihnachtsmann. XP
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      janschueppel
      Man sollte in Europa auch den Islam verbieten wenn die Sache hier durch ist.
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      janschueppel
      Gründe genug.
    • nun,
      haben nicht die muslimischen länder vorgeschlagen, alle muslime zurück zu nehmen, wenn denn das abendland alle christen zurück nehmen würde??
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      Wie wäre es, wenn der Sultan von Brunei sich an einer Wand stehend wieder findet, während mehrere Gewehrläufe auf ihn gerichtet sind?
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      chikota
      dahat jemand angst vorm weihnachtsmann. hahaha
    • Pasaremos
      Aber wahrscheinlich kommt der Dreckskerl zum Christmas shopping bei Harrods vorbei?!
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      billyvor
      Wer seinen Glauben durch ein Fest anderer Religionen "erschüttern" lässt, mit dessen Glauben kann es nicht weit her sein.
      Da dürfte wohl tatsächlich noch anderes dahinter stecken.
      Ich erinnere mich an vergangene Weihnachten, als in Dänemark in einer Siedlung der übliche Weihnachtsbaum aufgestellt werden sollte. Die ebenfalls in dieser Siedlung ansässigen Moslime legten Protest ein mit der Begründung, man fühle sich "in seinen Gefühlen gekränkt".
      Ob sie wohl jemand den Mut besessen hat sie zu fragen, was sie denn bewogen hat, sich in einem - zumindest - offiziellen christlich Land niederzulassen...... ??
    • Georgi Konstantinowitsch
      "Religion ist Opuim für das Volk!" frei nach Karl Marx. Was sind doch gewisse religöse "Führer", ich meine nicht nur islamische, für arme Wichte. Der christliche Bevölkerungsanteil in Brunei wird von der Mehrheit in der freien und uneingeschränkten Ausübung ihrer Religion massiv eingeschränkt. Wo bleibt der Aufschrei von HRW, EU-Parlament und den Grünen im Dt. Bundestag. Von der katolischen und evangelischen Kirche habe ich auch noch nichts gehört.
    • Ambuya
      Fürchtet der Operettensultan die Konkurrenz, weil er selbst herumläuft wie ein Christbaum?
      So, Spaß Ende.

      Im Ernst, das ist doch ein Armutszeugnis der Muslime, dass sie ihren Glaubenskollegen so wenig Festigkeit in ihrer Religion zutrauen! Fühlen sie ihre tönernen Füße schon bröckeln? Eine Religion die nur mehr mit Verboten arbeiten kann, lebt nicht mehr lange. Wenn sie noch dazu derart überholt und rückständig ist, umso eher. Dann geht's noch eine Weile mit schierer Gewalt und dann ist Ende der Fahnenstange.
      Das haben seit prähistorischer Zeit so ziemlich alle Religionen erlebt und da der Mensch von Wesen her gleich geblieben ist, wird sich das wiederholen. Mit Christen ebenso wie mit Moslems. Keine Religion kann sich auf Dauer halten (und hätte es sie davor für Jahrtausende gegeben), die den Menschen schlicht das Leben verbietet.
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