15:58 23 Februar 2020
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    Der Ermittlungsausschuss in Moskau muss den Angeklagten Michail Chodorkowski wegen schwerer Verbrechen zur Verantwortung ziehen, unabhängig davon, wo er sich aufhält, selbst in der Antarktis, so Behördensprecher Wladimir Markin.

    Damit nahm er Stellung zum neuen Haftbefehl gegen den Ex-Chef des Ölkonzerns, demgemäß Chodorkowski, der in der Schweiz lebt, international zur Fahndung ausgeschrieben wurde.

     „Es ist unwichtig, wo sich ein wegen schwerer Verbrechen Angeklagter aufhält – in Russland oder im Ausland, selbst in der Antarktis – wir müssen alle vom Gesetzgeber vorgesehenen Maßnahmen treffen, um ihn zur Verantwortung zu ziehen“, so der Sprecher des Ermittlungskomitees.

     „Der Ermittlungsausschuss handelt in Übereinstimmung nicht nur mit dem Gesetz Russlands, sondern auch mit internationalem Recht. Darüber hinaus lassen wir uns von einem der wichtigsten Prinzipien des Strafrechtsverfahrens leiten: die Unabwendbarkeit der Strafe. Dieses Prinzip muss auf alle ohne Ausnahme zutreffen, umso mehr auf diejenigen, die wegen derart schwerer Verbrechen wie Mord bzw. versuchten Mord angeklagt sind“, erklärte Wladimir Markin.

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    Tags:
    Yukos, Michail Chodorkowski, Russland