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    Wrackteil des verunglückten Flugzeugs Airbus A321

    Airbus-Anschlag: FSB sieht sich auf der Spur zu Drahtziehern

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    Knapp zwei Monate nach dem Bombenanschlag auf die Passagiermaschine Airbus A321 in Ägypten hat der russische Geheimdienst FSB nach eigenen Angaben nur eine ungefähre Ahnung davon, wer hinter der Tat mit 224 Todesopfern stehen könnte.

    „Die Arbeit geht weiter. Ich kann vorerst nichts Konkretes sagen“, sagte FSB-Direktor Alexander Bortnikow am Donnerstag in Moskau. Der FSB kenne „ungefähr die Zugehörigkeit jener Strukturen, die dazu Bezug haben könnten. Es gibt aber noch sehr viel Arbeit.“ Bortnikow gestand ein, dass die Hintermänner des Anschlages dem FSB noch immer nicht bekannt seien.

    Ein russischer Airbus А321 war am 31. Oktober über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Bei der bislang schwersten Katastrophe in der Geschichte der russischen Luftfahrt kamen alle 224 Insassen der Maschine ums Leben, die vom Badeort Scharm el-Scheich nach St. Petersburg unterwegs war. Die Wrackteile wurden auf einer Fläche von mehr als 20 Quadratkilometern verstreut aufgefunden.

    Nach mehr als zwei Wochen langen Untersuchungen stuften die russischen Behörden den Absturz als Bombenattentat ein und setzten eine Belohnung von 50 Millionen US-Dollar für Hinweise auf die Täter aus. Der FSB will an Gepäckstücken Sprengstoffspuren entdeckt haben. Nach Vermutung des Geheimdienstes war die Bombe unter einem Sessel an der rechten Seite des Flugzeuges versteckt gewesen.

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    A321-Absturz, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Alexander Bortnikow, Ägypten, Russland