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    Die USA, einst nach dem Zerfall der Sowjetunion einzige Supermacht in der Welt, erleben aktuell eine „Periode der Schwäche“, schreibt die Seite „What they say about the USA“. Das Land sei religiös, sprachlich, kulturell und ethnisch gespaltet. Ein möglicher Identitätsverlust zeichne sich am Horizont ab.

    Immer mehr Länder würden der imperialistischen und rassistischen US-Politik immer negativer gegenüberstehen. Man sollte der Seite zufolge auch China und Russland nicht vergessen, die sich momentan zu Supermächten entwickeln. Diese Länder haben militärische, nukleare und wirtschaftliche Stärke.

    Die Amerikaner seien über die Zukunft der Integrität ihrer Gesellschaft zunehmend besorgt. Die USA waren immer stolz, ein so genannter „Schmelztiegel“ zu sein, wo Menschen mit unterschiedlichen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Hintergründen unter einem US-amerikanischen Dach zusammenleben konnten. Doch derzeit ähnele die US-Gesellschaft nicht mehr einem „Schmelztiegel“, sondern eher einer „Salat-Bar“. Hier sollen Schwarze, die inzwischen 15 Prozent der US-Einwohner ausmachen, als Afroamerikaner bezeichnet werden, um ihre historische und ethnische Herkunft zu unterstreichen.

    Das Gleiche gelte auch für Araber, Lateinamerikaner sowie Stammamerikaner. Doch diese Einteilung würde immer mehr die heutige US-Realität unterstreichen, bei der die Menschen zwar in einem Land koexistieren, ohne sich dabei aber zu „vermischen“. Ein Viertel der Amerikaner würde nicht über ausreichende Englischkenntnisse verfügen. In einigen Teilen von Florida und Kalifornien werde hauptsächlich Spanisch gesprochen.

    In den 80er und 90er Jahren integrierten sich die Menschen ziemlich gut. Derzeit brauche man jedoch sogar nicht einmal Englisch zu können, um in einer Schule oder an einer Universität lernen zu können. Auch die Geschäfte werden immer öfter in anderen Sprachen geführt.

    Afroamerikaner würden gar versuchen, ihre Muttersprachen, wie beispielsweise Swahili, in Umlauf zu bringen. Ein idealistisches Konzept der Einigkeit werde also immer mehr durch Zweifel, Hass und soziale Differenzen ersetzt. Vor diesem Hintergrund fragt sich die Seite, ob das nicht „den Zusammenbruch des amerikanischen Traums“ bedeuten würde.

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    Tags:
    Supermacht, American Dream, USA