10:40 27 März 2017
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    US-Unternehmen lassen Ölreserven "verschwinden"

    © AFP 2017/ Karen Bleier
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    Rettungsanker in der Ölkrise (90)
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    Große Teile der Schieferöl-Reserven amerikanischer Unternehmen sind plötzlich verschwunden. Aber wie sich herausstellte, haben diese laut einem Artikel der englischsprachigen Seite "What They Say About the USA", in Wirklichkeit gar nicht existiert.

    „33 Prozent der Ölvorräte verschwinden aus den Dokumenten des Unternehmens Oasis Petroleum. Chesapeake Energy verliert 45 Prozent seiner Ölreserven, also 1,1 Milliarde Barrel. Bill Barrett wird bis zu 40 Prozent seiner erklärten Ölreserven verlieren", berichtet das Portal.

    Und das sei nur der Beginn des magischen Öl-Schwunds. Der Schlüssel zur Lösung des Rätsels liege in einem Abkommen zwischen den amerikanischen Ölunternehmen und der US-Börsenaufsichtsbehörde, wie der Artikel zeigt. Die Vorräte, die nun sozusagen abgeschafft werden, hätten nur auf dem Papier existiert. Sie haben den Anschein einer Produktion vorgeben sollen.

    „Es war einfacher für amerikanische Unternehmen, große Reserven von Schieferöl-Vorräten zu verkünden, statt mit der sofortigen Förderung zu beginnen. Und nun, da es an der Zeit für die tatsächliche Förderung ist, stellt sich heraus, dass diese Arbeit nur auf dem Papier existiert", so der Artikel.

    Laut Bloomberg seien US-Schieferölunternehmen gezwungen worden, Berichte über ihre Ölreserven mit der harten wirtschaftlichen Realität abzustimmen.

     

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    Rettungsanker in der Ölkrise (90)

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    Alle Kommentare

    • Germane
      Also der ganz normale und übliche Betrug nach westlichen "Werten"
    • srbination
      Phantomangebote sollten den Preis abstürzen lassen genau wie das auflösen Strategiescher Reserven und Subvention von unrentablem Schieferöl. OPEC-Länder halten seit Jahren ihre Reserven geheim oder erhöhen die Zahl einfach mal. Ein uralter Trick. Man wollte die Russen wohl noch vor dem Winter erledigt haben. Nun ist Winter und da diese Reserven num wahrscheinlich restlos erschöpft sind muss man sich wieder auf dem Weltmarkt eindecken da die Druckerpressen nicht mehr nachkommen, um gleichzeitig die heimische Produktion zu stützen und die überteuerte, und marode Armee zu unterhalten. Wahrscheinlich war auch die Meldung über massenweise Kaufoptionen bei 15 Dollar nur eine Ente, um Konsumenten beim Kauf von Heizöl zurückhaltend reagieren zu lassen. Arme Spekulanten, wieviele, die auf noch weiter fallende Kurse gesetzt haben, werden sich wohl an der Wall Street aus dem Fenster stürzen, wenn ihre Optionen fällig werden und klar wird, dass sie sich verspekuliert haben???
    • Löwenstolz
      Dieses Land und seine "Wahrheiten",
      sind genauso "echt" wie die Haare
      von Außenminister Kerry...!!
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      Die russischen und syrischen Trauben sind ja soo sauer. Und der Geifer strömt aus dem Maul.
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      Reini
      Wäre sowas bei den Russen geschehen hätten die hiesigen Mainstreammedien wenigstens wieder was zu säuseln, aber da es bei unseren "Freunden" passiert lohnt es sich nicht darüber zu berichten. Die Amis lügen wie immer schneller als ihre Mustangs rennen können.
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      g.foxkilo
      Wenn ich mich recht erinnere wurde die Öl-Autarkie der USA besonders stark betont als es für die USamerikanische Regierung darum ging die Akzeptanz der USamerikanischen Verbraucher und der EU-Vasallen für die Sanktionen gegen Rußland durchzudrücken- dem US-Bürger wurde Sicherheit durch völlige Unabhängigkeit vom Ausland vorgegaukelt und den EU-Vasallen sollte das Gefühl einem starken Lehnsherr dienen zu dürfen vermittelt werden.
      Nun, da dieses Täuschungsmanöver seinen Part für den Einstieg in die Rußland-Erpressung geleistet hat, wird dieser Schwindel von der Unabhängikeit der USA vom globalen Ölmarkt überflüssig: alles läuft wie von den Vordenkern in Übersee und Brüssel erdacht und eingefädelt: die europäische Wirtschaft -vorallem aber die bundesrepublikanische- ist geschädigt und zu Teilen als Konkurent der US-Konzerne ausgeschaltet. Nachdem z.B. die Saudis nicht den US-Forderungen die Ölproduktion zu drosseln nachkamen, ihren Ölpreis noch unter dem der USA hielten und Rußland nicht so destabilisiert werden konnte wie es sich die US-Verbrecher und deren gedungenen Handlanger erhofft hatten, wird für sie- auch im eigenen Land- die Luft immer dünner: jetzt muß den Menschen in USA klargemacht werden warum ganze Landstriche verwüstet, warum Trinkwasser oft ungenießbar und warum sie in -jetzt zu Teilen- wertlosen Papieren investiert haben.
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      ole65
      ist doch schön wenn Amerika bald Pleite ist nur Lügen und Betrügen wie das in Amerika und auch bei uns so ist, normale Politik halt. Hoffentlich platzt bald noch die Bombe mit den Ölfirmen die ihr Gift in die Erde pumpen die Amis vergiften, gut so denn vieleicht werden die Amis mal munter was ihre Regierung so treibt, aber Amis sind halt so überheblich das sie die einzig wahren Menschen sind auf Gottes Erde
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