20:57 24 Juni 2017
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    US-Unternehmen lassen Ölreserven "verschwinden"

    © AFP 2017/ Karen Bleier
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    Rettungsanker in der Ölkrise (90)
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    Große Teile der Schieferöl-Reserven amerikanischer Unternehmen sind plötzlich verschwunden. Aber wie sich herausstellte, haben diese laut einem Artikel der englischsprachigen Seite "What They Say About the USA", in Wirklichkeit gar nicht existiert.

    „33 Prozent der Ölvorräte verschwinden aus den Dokumenten des Unternehmens Oasis Petroleum. Chesapeake Energy verliert 45 Prozent seiner Ölreserven, also 1,1 Milliarde Barrel. Bill Barrett wird bis zu 40 Prozent seiner erklärten Ölreserven verlieren", berichtet das Portal.

    Und das sei nur der Beginn des magischen Öl-Schwunds. Der Schlüssel zur Lösung des Rätsels liege in einem Abkommen zwischen den amerikanischen Ölunternehmen und der US-Börsenaufsichtsbehörde, wie der Artikel zeigt. Die Vorräte, die nun sozusagen abgeschafft werden, hätten nur auf dem Papier existiert. Sie haben den Anschein einer Produktion vorgeben sollen.

    „Es war einfacher für amerikanische Unternehmen, große Reserven von Schieferöl-Vorräten zu verkünden, statt mit der sofortigen Förderung zu beginnen. Und nun, da es an der Zeit für die tatsächliche Förderung ist, stellt sich heraus, dass diese Arbeit nur auf dem Papier existiert", so der Artikel.

    Laut Bloomberg seien US-Schieferölunternehmen gezwungen worden, Berichte über ihre Ölreserven mit der harten wirtschaftlichen Realität abzustimmen.

     

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