08:56 18 Juli 2018
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    Prostitution in Spanien

    Zuhältergruppe in Spanien zerschlagen: Frauen aus Russland zur Prostitution gezwungen

    © AFP 2018 / Pierre-Philippe Marcou
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    Die spanische Polizei hat die Aktivitäten einer kriminellen Gruppierung, die Russinnen zur Prostitution in Nachtclubs von Granada gezwungen hatte, unterbunden.

    Die meisten Frauen stammen aus der südrussischen Stadt Wolgograd, so die Polizei.

    Mit der Anwerbung von Frauen, die in eine schwierige Situation geraten waren, hatten sich die in Russland weilenden Bandenmitglieder befasst.  

    Diese hätten den Frauen Jobs in Spanien angeboten, sie mit Touristikvisa und Flugticket bis Madrid oder Barcelona versorgt, um sie von dort aus mit Bussen nach Granada, der Hauptstadt der Provinz Granada in Andalusien (Südspanien), zu bringen. 

    Bei einem Sondereinsatz  wurden sieben Tatverdächtigte festgenommen, darunter ein Banditenanführer. 

    Im Jahre 2006 war er bereits wegen derartiger Anschuldigungen verhaftet, aber wegen mangelnder Beweise freigelassen worden. 

    Bei den Tätern handelt es sich um vier Russen und drei Spanier. Drei weitere Mitglieder der Gruppierung, die in Russland leben, wurden zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. 

    Außerdem hatte eine weitere betrogene Frau in der Stadt Vigo (Galicien) mitgeteilt, sie sei unter Androhung der kriminellen Gruppierung  gezwungen worden, sich in zwei Nachtclubs von Granada zu prostituieren, anstatt als Kellnerin zu arbeiten, wie es ihr noch in Russland versprochen wurde.

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    Tags:
    Nachtclub, Prostitution, Frauen, Spanien, Russland
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