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10:29 17 Juli 2019
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    Grenzübergang  Iswarino im Geiet Lugansk

    Lugansk: Ukrainischer Grenzdienst verschärft Grenzkontrolle

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    Lage im Donbass (Winter 2016) (134)
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    Die ukrainischen Sicherheitskräfte haben die Passierordnung der Grenze zur selbsternannten Volksrepublik Lugansk (VRL) verschärft, wie der Vizestabschef der Volksmilizen der VRL, Igor Jaschetschenko, gegenüber Journalisten sagte.

    „Im Vorfeld der Neujahrs- und Weihnachtsfeiertage ist die Zahl der Zivilisten, die über den Grenzposten zwischen der VRL und der Ukraine in der Ortschaft Luganskaja die Grenze überqueren, drastisch auf etwa 3.000 Menschen täglich gestiegen“, so Jaschtschenko. 

    Ihm zufolge sei das gesamte angrenzende Territorium mit Stacheldraht und Sperranlagen abgeriegelt, was das Passieren der Grenze beträchtlich behindert.  

    „Am Grenzübergang versammeln sich zwischen 500 und 700 Menschen, während pro Stunde höchstens 15 Menschen die Grenze überqueren können, die gründlich durchsucht werden – auch bei Kälte. Das ist offene Verspottung“, so Jaschtschenko.  

    Die Fälle eines solchen Verhaltens gegenüber Zivilisten würden von Vertretern der OSZE-Beobachtermission fixiert. 

    Ihrerseits ergreife die Volksmiliz der Republik alle nötigen Maßnahmen zur Vereinfachung des Grenzübergans in beiden Richtungen und zur Gewährleitung ihrer Sicherheit.        

    Im April 2014 hatte die ukrainische Staatsführung eine militärische Operation gegen die Bewohner des Donbass-Gebietes im Osten der Ukraine begonnen, weil diese mit dem Februar-Staatsstreich in Kiew nicht einverstanden gewesen waren. UN-Angaben zufolge sind im Laufe des Konfliktes mehr als 9.000 Menschen ums Leben gekommen.

    Die Regelung der Situation in der Ostukraine wird unter anderem bei den Treffen der Kontaktgruppe in Minsk besprochen, die seit September vorigen Jahres bereits drei Dokumente zur Beilegung des Konflikts angenommen hat.

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    Grenzkontrolle, Uno, Igor Jaschetschenko, Donbass, Lugansk, Russland, Ukraine