01:29 05 Dezember 2020
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    Texaner brauchen ihre Pistolen nicht mehr zu verstecken - sie dürfen sie sich von nun an offen um die Hüfte schnallen. Am Freitag trat ein Gesetz in Kraft, das das Waffentragen in dem südlichen US-Bundesstaat weiter liberalisiert, wie die Agentur Reuters meldete.

    Das Gesetz betrifft fast eine Million Texaner, die eine staatliche Lizenz haben, Handfeuerwaffen verborgen bei sich zu tragen. Im Sommer hatte das von Republikanern dominierte Parlament beschlossen, dass sie neben Gewehren nun auch ihre Pistolen und Revolver öffentlich zur Schau stellen dürfen — zum ersten Mal seit 1871.

    Texas mit fast 27 Millionen Einwohnern ist damit der bevölkerungsreichste Bundesstaat, der das sogenannte "Open Carry" erlaubt. In mehr als 40 anderen US-Staaten ist das offene Tragen schon ganz oder teilweise gestattet.

    Das neue Gesetz zeigt, wie unbeirrt konservative Amerikaner an Waffen festhalten — trotz nahezu täglicher Amokläufe und Schießereien. Ihre Position: Je mehr "richtige Leute" sich bewaffneten, desto sicherer werde das Land.

    Doch das Gesetz ist heftig umstritten. "Ich verstehe nicht, warum Feuerwaffen im Alltag irgendwas verbessern sollten", wurde der Demokrat Diego Bernal, der gegen das Gesetz gestimmt hatte, von SPIEGEL Online zitiert.

     

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    Tags:
    Waffentragen, Texas, USA