22:54 04 August 2020
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    Der Strombedarf der Krim wird gegenwärtig zu 80 bis 85 Prozent gedeckt, sagte Sergej Zekow, Mitglied des russischen Föderationsrates von der Republik Krim, gegenüber SputnikNews.

    Ihm zufolge wird der Mangel an Elektroenergie durch vorübergehende kontrollierte Stromabschaltungen, vor allem in ländlichen Gebieten, ausgeglichen.

    Laut dem Parlamentarier wird die Stromzufuhr in verschiedenen Gebieten der Republik gelegentlich jeweils für drei bis vier Stunden unterbrochen. „Damit wollen wir den Strommangel ausgleichen. Die Menschen haben sich daran gewöhnt, die Situation ist, wenn ich so sagen darf, normal“, so Zekow. Er betonte, die Stimmung der Krimbewohner sei trotz der Stromabschaltungen gut, dies würden die Umfrageergebnisse belegen.

    Nach Angaben Zekows wird die Krim voraussichtlich noch vor dem angesetzten Termin am 1. Mai hundertprozentig mit russischer Elektroenergie versorgt. Die im Bau befindliche Energiebrücke zwischen dem russischen Festland und der Krim soll dann Strom auf die Krim bringen.

    Der Vertrag über Stromlieferungen aus der Ukraine auf die Krim und nach Sewastopol war am 31. Dezember abgelaufen.

    Laut der von Präsident Wladimir Putin veranlassten Umfrage haben 93,1 Prozent der Krimbewohner den von Kiew vorgeschlagenen Vertrag über Stromlieferungen, in dem die Krim als Teil der Ukraine angesehen werden sollte, abgelehnt. 94 Prozent der Befragten waren bereit, in den nächsten drei bis vier Monaten, bis zum Anschluss an das Energienetz Russlands, Aussetzer bei der Stromversorgung zu erdulden.

    Die Krim war in der Nacht zum 22. November 2015 wegen der Sprengung von mehreren Leitungsmasten auf ukrainischem Staatsgebiet, nahe der Grenze zur Halbinselrepublik, von der Stromversorgung getrennt worden.

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    Tags:
    Föderationsrat, Sergej Zekow, Krim, Ukraine