20:55 08 April 2020
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    Selbstmordattentat im Irak: mindestens 15 Tote

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    Selbstmordattentäter haben auf einem irakischen Militärstützpunkt nördlich der Hauptstadt Bagdad mindestens 15 Soldaten mit in den Tod gerissen, 22 weitere wurden verletzt, berichtet Reuters unter Berufung auf örtliche Sicherheitskräfte.

    Bei dem Anschlag handelt es sich um fünf Terroristen. Zwei von ihnen haben Autos mit Sprengstoff vor den Toren der Militärbasis Camp Speicher gezündet, die früher von US-Streitkräften genutzt worden war. Drei weitere Terroristen haben Anschläge verübt, nachdem sie auf das Basisgelände eingedrungen waren. 

    Die Bomben explodierten vor dem Eingang zum Truppenübungsplatz der irakischen Polizei. Die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) hat sich inzwischen zu dem Anschlag bekannt. Die Terroristen haben es auf die Schiiten abgesehen, die auf dem Militärstützpunkt gerade übten.

    Die Festung Narın Qala in Dagestan
    © REUTERS / Sergei Rasulov/NewsTeam
    2014 hatten die Terroristen rund 1.600 Soldaten von der Militärbasis Camp Speicher entführt. Im April 2015 entdeckten die örtlichen Behörden zwölf Massengräber mit vermutlichen Überresten der entführten Soldaten.  

    Im Irak ist die Lage wegen der Tätigkeit des IS, der einen Teil des Landes erobert hat, nach wie vor angespannt. Die Kämpfer der in Russland verbotenen Terrororganisation verüben immer wieder Angriffe und Anschläge, bei denen vor allem Zivilisten getötet werden.

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    Tags:
    Anschlag, Selbstmordattentaeter, Terrormiliz Daesh, Irak