22:32 27 September 2020
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    Kaum hat der Deutsche Wetterdienst das Jahr 2015 zum zweitwärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erklärt, bringt die sibirische Kaltluft des Hochs „Christine“ weiten Teilen Deutschlands ein Winter-Intermezzo.

    Nach den Weihnachtstemperaturen von 17 Grad mussten sich einige Deutsche wegen Schnee und Eis aus dem Silvesterurlaub nach Hause durchkämpfen. Der IC 22033 aus Norddeich, der mit mehr als 20 Stunden Verspätung in Köln ankam, wurde zum Symbol für das Unwetter in Nord- und Westdeutschland.

    Die „Odyssee" konnte man im Twitter von Thorsten Schatz, einem Berliner Lokalpolitiker der CDU, verfolgen:

    ​Auch Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mussten eingesetzt werden, um die Reisenden mit Decken und Essen zu versorgen:

    ​Einige Reisende mussten die eiskalte Nacht im IC 2203 verbringen, erst am Montagmorgen konnte der Zug die Fahrt nach Köln fortsetzen:


    Im benachbarten Polen sind am Wochenende neun Menschen erfroren, berichtete der polnische Nachrichtensender TVP Info. Die Zahl der Kältetoten seit dem 1. November sei damit auf 27 gestiegen. In Warschau hätte es am Sonntagmorgen minus 16 Grad gegeben. Der Sender berichtete auch über eine dreiköpfige Familie, die in Niederschlesien vermutlich wegen einer defekten Heizung an Kohlenmonoxid erstickt war.


    Auch in der Türkei fielen in den letzten Tagen gebietsweise schon fast unglaubliche Schneemengen, wie dieses Facebook-Video zeigt:


    Rize-TurkeyÇatıdan düşen kar nerdeyse vatandaşlarımızı canından ediyordu…TodaySource: DHA

    Posted by Severe Weather Turkey on Montag, 4. Januar 2016
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