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    Anti-Terror-Razzie in Brüssel

    Ermittlungserfolg zu Attentätern von Paris: Drei Adressen in Belgien gefunden

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    Terroranschläge in Paris am 13. November 2015 (141)
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    Die belgische Polizei hat drei Wohnungen ermittelt, in denen sich die Terror-Verdächtigten vor den Attacken von Paris am 13. November versteckt haben sollen, berichtet die Agentur AP unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Belgiens.

    „Die Ermittler konnten drei Adressen feststellen, die die Terroristen vor dem 13. November genutzt haben“, zitiert die Agentur die Worte des Sprechers der Staatsanwaltschaft, Eric Van der Sijpt.

    Eine der Wohnungen befinde sich in der Stadt Charleroi, dort habe die Polizei die Fingerabdrücke des mutmaßlichen Organisators der Pariser Anschläge, Abdelhamid Abauda, gefunden der später bei einer Anti-Terror-Razzia bei Paris getötet worden ist. Die zweite Wohnung sei im Brüsseler Viertel Schaerbeek entdeckt worden, die dritte Adresse sei ein Haus in der Stadt Auvelais, nahe der Grenze zu Frankreich.

    Am 13. November war die französische Hauptstadt Paris von einer Anschlagsserie erschüttert worden. Bei Explosionen am Stadion Stade de France, einer Massengeiselnahme in der Konzerthalle Bataclan und Schüssen auf mehrere Cafés waren mindestens 130 Menschen ums Leben gekommen. Rund 350 weitere wurden verletzt. Zu dem größten Terroranschlag in der Geschichte Frankreichs bekannte sich die Terrororganisation Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS), die weite Gebiete Syriens und des Irak kontrolliert.

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    Anti-Terror-Kampf, Terrormiliz Daesh, Paris, Belgien, Brüssel