18:40 05 Dezember 2019
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    Nach Messerattacke: Sollen Juden besser auf Kippa verzichten?

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    Nach einem Messerangriff auf einen jüdischen Lehrer in Marseille rät der Vorsitzende des jüdischen Konsistoriums von Marseille, Zvi Ammar, in der Öffentlichkeit zunächst keine Kippa mehr zu tragen.

    Juden müssten sich vorerst „ein bisschen verstecken". Mit Blick auf den Ernst der Ereignisse müssten außergewöhnliche Entscheidungen getroffen werden. Die traditionelle jüdische Kopfbedeckung solle besser nicht getragen werden, bis „bessere Zeiten" kämen. Das Leben sei heiliger als alles andere. 

    Am 11. Januar hatte ein 15-jähriger Kurde einen Lehrer, der eine Kippa auf dem Kopf trug, mit einem Messer verletzt. Der Täter berief sich auf Allah und die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat", IS).

     

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    Kippa, Zvi Ammar, Marseille