11:49 21 April 2018
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    Explosion im Zentrum von Istanbul

    Istanbul-Attentat: Täter plante eigentlich Anschlag in Ankara

    © REUTERS / Kemal Aslan
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    Statt des Anschlags mit zehn Toten in Istanbul sollte der Selbstmordterrorist eigentlich zur Neujahrszeit einen Anschlag in Ankara verüben, wie Reuters unter Berufung auf ranghohe türkische Amtspersonen meldet.

    Der Syrer Nabil Fadli, Mitglied der IS-Terrormiliz, habe zu der Gruppe gehört, die unter anderem eine massive Attacke zur Neujahrsfeier in Ankara geplant habe, hieß es aus regierungsnahen Kreisen.

    Laut Reuters war der von Fadli ausgearbeitete Anschlagsplan gescheitert, weil vorher in Ankara zwei seine Mithelfer festgenommen worden waren. Fadli selbst, der auf keiner Liste der Terrorverdächtigen stand, konnte der Festnahme entgehen.

    Wie der türkische Vizepremier Numan Kurtulmuş am Dienstag mitteilte, wurde der Terroranschlag am 12. Januar in der Istanbuler Altstadt von einem 27-jährigen Selbstmordattentäter aus Syrien begangen.

    Nach Medienangaben ereignete sich die schwere Explosion auf dem Sultanahmet-Platz, unweit der berühmten Blauen Moschee. Zu diesem Zeitpunkt befand sich dort eine Touristengruppe. Nach Angaben der Zeitung "Cumhurriyet" hat der Selbstmordattentäter seine Sprengladung inmitten einer deutschen Reisegruppe gezündet. Die Behörden berichteten von zehn Toten und 15 Verletzten.

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