07:51 10 Dezember 2016
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    Millionen-Geldwäsche mit Bitcoin: Niederlande fassen 10 Verdächtige

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    Die niederländischen Behörden haben bei landesweiten Razzien am Dienstag zehn der Geldwäsche Verdächtige im Alter von 20 bis 30 Jahren festgenommen. Sie sollen bis zu 20 Millionen Euro mithilfe der Internetwährung Bitcoin gewaschen haben, berichtet Reuters am Mittwoch.

    Die Täter sollen ihre Einnahmen aus einem virtuellen Drogenverkauf mit der digitalen Währung Bitcoin kassiert haben. Der Verkauf soll on-line auf versteckten Webseiten erfolgt sein, die für Suchmaschinen unzugänglich und nur mit einer speziellen Software zu öffnen sind.

    Die Kryptowährung Bitcoin wird auf solchen Webseiten als Zahlungsmittel vorgezogen. Sie ermöglicht Transaktionen mit Kunden aus aller Welt unter Umgehung der Banken. Solche Geschäfte sind dann sehr schwer zu verfolgen.

    Bitcoin ist eine Internetwährung, die 2009 aufgetaucht ist. Bitcoins können für elektronische Finanzoperationen benutzt werden. Damit kann man auch echte Waren und Dienstleistungen in Onlineshops kaufen. Bitcoins können außerdem in konventionelle Währungen via Handelsplattformen umgetauscht werden.

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    Tags:
    Online-Handel, Drogenhandel, Polizei, Geldwäsche, Niederlande
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    Alle Kommentare

    • alois
      ich kann verstehen, dass den drogenhaendlern, die "pseudo waehrung euro" zu unsicher fuer ihre geschaefte ist!
    • Was ist denn ein virtueller Drogenverkauf? es scheint mir ein ganz realer onlinehandel gewesen zu sein, aber weniger öffentlich, als ebay. Eine globale Rohstofbörse mit beschränkter Mitgliedschaft, modern times.

      dazu passen bitcoins natürlich gut, sind aber nicht das Problem.

      Bei Wikileaks gibt es ein Dokument zu Kinderpornos, da kann man nur mit den Ohren schlackern, wie raffiniert da ein globaler online- Schwarzmarkt organisiert wird
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