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11:49 15 Oktober 2019
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    Polizei in Köln

    Attacken über Silvester: Mehr als 1.000 Opfer in ganz NRW

    © AFP 2019 / Oliver Berg
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    Silvester-Übergriffe gegen Frauen in Köln (56)
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    Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen Ralf Jäger hat am Donnerstag den aktuellen Stand der Ermittlungen zu den Übergriffen in Köln und anderen Städten des Landes in der Silvesternacht präsentiert. Es lägen fast 1.000 Strafanzeigen vor, berichtet das Hamburger Abendblatt. Die Opposition wirft dem Minister Vertuschung von Fakten vor.

    Dem Minister zufolge bearbeitet die Polizei aktuell 821 Strafanzeigen in Köln. In den vier Städten Köln, Düsseldorf, Dortmund und Bielefeld wurden insgesamt fast 1.000 Strafanzeigen, darunter 359 wegen Sexualstraftaten, erstattet. Bislang sollen sich 1.049 mutmaßliche Opfer gemeldet haben.

    Es gibt 30 Tatverdächtige, von denen 15 Asylbewerber seien. 25 der Beschuldigten kommen laut Jäger aus Marokko oder Algerien. 
    Nach der Präsentation der aktuellen Zahlen kam es im Innenausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags, so das Hamburger Abendblatt, zu einem politischen Streit. Die CDU warf Jäger vor, die Öffentlichkeit nur „scheibchenweise“ zu informieren und wichtige Fakten zu vertuschen.

    In der Silvesternacht waren Dutzende Frauen rund um den Kölner Hauptbahnhof von Männern sexuell bedrängt und ausgeraubt worden.

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    Tags:
    Übergriffe, Silvester, Migranten, Ralf Jäger, Dortmund, Köln, Düsseldorf