12:12 28 März 2017
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    Französische Polizisten nahe Calais

    Wieder Messerangriff im Calais-Lager diesmal auf RT-Reporter

    © AFP 2017/ PHILIPPE HUGUEN
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    Als der Journalist Rob Edwards eine Reportage über einen Polizeiangriff auf Flüchtlingskinder im französischen Migrantencamp Calais vorbereitete, wurde er selber angegriffen – allerdings nicht von Ordnungshütern, sondern von bewaffneten Minderjährigen arabischer Herkunft.

    Nach Angaben Edwards, eines Mitarbeiters von RT in Großbritannien, hätten ihn mehrere junge Araber an die Wand gepresst und ihm mit einem Messer gedroht – offensichtlich haben die Teenager ihn ausrauben wollen, so der Reporter.

    ​„Heute Morgen, gegen 10 Uhr, wurde ich von einer Gruppe Teenager umkreist. Zuerst schnorrten sie ein paar Zigaretten, dann begannen sie in meine Taschen zu greifen und drückten mich an die Wand. Einer der Angreifer hatte ein Messer – mit dem fing er an, meine Jacke zu zerschneiden, während ein anderer mir den Mund mit etwas zustopfen wollte“, erzählte Edwards im Anschluss gegenüber RT.

    Dem Journalisten sei es aber gelungen, sich loszureißen. Nach Angaben von RT blieb er unversehrt, es sei ihm auch nichts geklaut worden.

    Zuvor war berichtet worden, dass die niederländische Regisseurin Maaike Engels und ihr Kollege Teun Voeten am Mittwoch in Calais von mit Messer und Pfefferspray bewaffneten Flüchtlingen angegriffen worden seien.

    Inzwischen hatte die Stadtverwaltung des nordfranzösischen Calais angeordnet, das illegale Zeltlager zu räumen. Die Verantwortlichen riefen die Bewohner am Montag dazu auf, in extra eingerichtete Wohncontainer umzuziehen. Cafés und Restaurants auf dem Gelände der illegalen Unterkunft wurden geschlossen. Zudem schickte die Landesregierung schwere Maschinen, um das widerrechtlich aufgebaute Lager abzureißen.

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    Tags:
    Migranten, Flüchtlingskriminalität, Russia Today, Frankreich, Calais
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    Alle Kommentare

    • avatar
      Thomas
      Ich schrieb es schon mal.

      Die Flüchtlinge wollen weder fotografiert noch gefilmt werden. Die haben Persönlichkeitsrechte und keinen Rückzugsort für eine Privatisphäre.

      Ggf. fragt RT vorher bei den Eltern ohne Kamera nach, ob die ihre Kinder in den Medien abgebildet haben wollen.

      Hintergrund?

      Wenn in anderen Ländern das Kind oder die Eltern mit dem Foto abgeglichen sind, droht den eine Rückführung in das Ursprungsland ihrer Aufnahme.
      Das kann für die Menschen erhebliche Schwierigkeiten bedeuten.
      Auch ich kann nicht ohne Einwilligung der Eltern hier Fotos von Kindern in den Medien verbreiten, wenn diese nicht vorher zugestimmt haben. Hier ist das aufgeschriebenes Recht zum Schutz des Kindes.
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      kein Geld für Name
      Nie im Lebeben, dass sind doch friedliche Flüchtlinge.
    • La deutsche Vita Antwort anThomas(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Thomas,
      Du hast es schon wieder falsch verstanden, die wollten ihm das Fotoapparat klauen!
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      ThomasAntwort anLa deutsche Vita (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      La deutsche Vita, die EU klaut den auch das Vermögen oder destabilisiert Länder, wo den ihr Vermögen zerstöhrt wird.
      Blöde Zeit Kinder zur Gerechtigkeit zu erziehen, wenn die Regierungen von Ländern kein Vorbild mehr sind.
    • Никита
      komisch, daß auf dem Video nirgends das Gesicht der "Angreifer" zu sehen ist. Auch macht der Kammeramann keinerlei Anstalten seinem "bedrohten" Kollegen beizustehen.
      Ein Schelm wer schlimmes dabei denkt.... ;-)
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