23:17 18 Dezember 2017
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    Schneesturm Jonas an der US-Ostküste (Satellitenfoto)

    Monstersturm „Snowzilla“ legt US-Ostküste lahm: Blick auf den Blizzard von der ISS

    © Foto: NASA/NOAA/Goddard Rapid Response Team
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    Der ISS-Astronaut Scott Kelly hat aus bester Perspektive den Schneesturm „Jonas“ fotografiert: Von der Internationalen Raumstation ISS aus hat er die Naturgewalt über Washington und der US-Ostküste beobachtet.

    Scott Kelly veröffentlichte seine beeindruckenden Aufnahmen des Schneesturms von Bord der Internationalen Raumstation via Twitter.

    „Der massive Schneesturm bedeckt die Ostküste, wie klar von der ISS aus zu sehen ist. Bleiben Sie in Sicherheit“, schrieb der Astronaut auf Twitter.

    ​Der Sturm, der in den sozialen Netzwerken als „Snowzilla“, „Snowpocalypse“ oder „Snowmageddon“ genannt wurde, brachte das gesamte öffentliche Leben an der US-Ostküste zum Erliegen. Bei einem der schwersten Schneestürme der letzten Zeit sind in den USA mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen.

    13 von ihnen starben bei Autounfällen in den US-Bundesstaaten Arkansas, North Carolina, Kentucky, Ohio, Tennessee und Virginia. Dies haben die zuständigen Ortsbehörden am Wochenende mitgeteilt. Weitere vier Personen wurden beim Schneeschaufeln getötet. Zwei Menschen starben in Virginia an den Folgen einer Unterkühlung.

    Laut dem Datenanbieter FlightAware.com haben viele Airlines am Freitag und Samstag im ganzen Land mehr als 7.100 Flüge gestrichen.

    Die Schneedecke ist nach dem Wintersturm auf über 70 Zentimeter angewachsen. Laut CNN blieben im Südosten insgesamt 133.000 Menschen ohne Strom.

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    Tags:
    Schneesturm, Wetter, Weltraum, Internationale Raumstation ISS, Scott Kelly, USA
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