21:13 18 Dezember 2017
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    Anführer von IS-Ableger auf Sinai getötet – Medien

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    Kampf gegen den IS (813)
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    Die ägyptische Armee hat einen der Anführer von Ansar Bait al-Maqdis, eines Ablegers der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) auf der Sinai-Halbinsel, getötet. Das teilte die Webseite der ägyptischen Zeitung „Sada“ am Mittwoch mit.

    Vorliegenden Angaben zufolge war der Terrorist die zweitwichtigste Person in der Gruppierung und für die Versorgung von Kämpfern mit Waffen und Geld sowie für die Rekrutierung von Freiwilligen und ihre Überstellung auf die Halbinsel zuständig.

    Bei seiner Festnahme leistete der Extremist bewaffneten Widerstand und wurde durch Erwiderungsfeuer getötet.

    Die Terrormiliz Daesh stellt derzeit eine der größten Gefahren für die globale Sicherheit dar. Innerhalb von drei Jahren brachten die Terroristen weite Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle. Sie versuchen außerdem, ihren Einfluss auf nordafrikanische Staaten, darunter Libyen, auszudehnen. 

    Unterschiedlichen Angaben zufolge hat die Terrormiliz eine Fläche von bis zu 90.000 Quadratkilometern erobert. Der Organisation sollen zwischen 50.000 und 200.000 Kämpfer angehören.

    Themen:
    Kampf gegen den IS (813)
    Tags:
    Anführer, Vernichtung, Terrormiliz Daesh, Ansar Bait al-Maqdis, Sinai-Halbinsel, Ägypten, Syrien, Irak
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