08:59 17 Dezember 2017
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    Hacker in Russland höchst aktiv: Milliardenverluste durch Cyberangriffe

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    17 Prozent der russischen Großunternehmen sind im Jahr 2015 Opfer von DDoS-Attacken geworden. Das geht aus der Studie „Informationssicherheit des Business“ vom russischen Virenschutzhersteller „Kaspersky Lab“ hervor, wie das Webportal RNS berichtet.

    Russland gehöre heute zu den Top fünf Ländern, die bei Hackern besonders beliebt seien, heißt es. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 120.000 Hackerangriffe auf die Internet-Ressourcen in 96 Ländern verübt.

    In Russland waren etwa 17 Prozent der Großunternehmen, 20 Prozent der mittleren Unternehmen und zwölf Prozent der Kleinunternehmen davon betroffen. Mehr als die Hälfte aller Attacken richteten sich gegen die Webseiten der Unternehmen. Bei 34 Prozent der Angriffe wurden Kommunikationsservices, bei 18 Prozent Dateien-Services und bei zwölf Prozent Finanzserver geknackt.

    In 59 Prozent der Fälle ging eine DDoS-Attacke mit einer anderen Cyberattacke einher – unter Anwendung eines Schadprogramms oder sie diente zur Deckung für den Raub wertvoller Daten. Unter den Folgen von DDoS-Attacken wurden eine wesentliche Verlangsamung des Ladens von Webseiten, Störungen im Service-Betrieb und Fehler bei finanziellen Transkationen genannt.

    Wie zuvor berichtet wurde, belaufen sich die Verluste durch Cyberattacken 2015 in Russland auf 158 Milliarden US-Dollar.

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