15:37 05 Juni 2020
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    Bei einem Schiffbruch vor der türkischen Küste sind bis zu 39 Flüchtlinge ums Leben gekommen, meldet die Agentur EFE am Samstag.

    Zuvor war von zehn Toten, 43 Geretteten und 20 Vermissten berichtet worden.

    Die Passagiere, vorwiegend Syrer und Afghanen, waren von der Türkei nach Griechenland unterwegs.

    Laut AP sank das Schiff, das in Richtung der griechischen Insel Lesbos unterwegs war, in der Nähe der türkischen Stadt Ayvacik. Nach türkischen Angaben befanden sich Bürger von Afghanistan, Syrien und Myanmar an Bord.

    Am vergangenen Donnerstag war ein Schiff mit illegalen Migranten vor Griechenlands Küste gesunken. Mindestens 24 Menschen, darunter Kinder, kamen ums Leben.

    In der Türkei halten sich derzeit 2,5 Millionen syrische Flüchtlinge auf. Ankara hatte sich im November 2015 bereit erklärt, den illegalen Menschenschmuggel zu bekämpfen.

    Laut der Internationalen Migrationsbehörde (OIM) haben in diesem Jahr bereits 280 Menschen auf dem Weg von der Türkei nach Griechenland den Tod gefunden. Im Jahr 2015 waren insgesamt 800 Flüchtlinge im Ägäischen Meer ertrunken.

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    Tags:
    Migranten, Türkei, Griechenland