13:43 31 März 2020
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    Türkische Polizisten haben am Samstagabend vor der Residenz des Premierministers in Istanbul auf einen mutmaßlichen Selbstmordattentäter geschossen und ihn an einem Bein verletzt, wie die Zeitung Milliyet am Sonntag mitteilt.

    Polizisten wollten vor dem Dolmabahçe-Palast einen verdächtigen Mann, der zwei Rucksäcke mit herunterhängenden Leitungsdrähten getragen hatte, aufhalten. 

    Der Mann ignorierte aber die Aufforderung der Polizei. Daraufhin eröffneten  die Polizisten das Feuer. Der Mann wurde mit einer Beinverletzung in ein Krankenhaus gebracht. 

    Die Rucksäcke wurden von am Ort des Vorfalls eingetroffenen Experten gesprengt. 

    Die Polizei riegelte das Außengelände des Palastes ab. Vorerst liegen keine weiteren Details des Geschehens vor. 

    Nach dem Terroranschlag am 12. Januar auf dem Sultanahmet-Platz im Stadtkern von Istanbul wurden in der Stadt erhöhte Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

    Ein 27-jähriger Selbstmordattentäter aus Syrien, Mitglied der Terrormiliz Daesh (Islamischer Staat, auch IS) hatte seine Sprengladung inmitten einer deutschen Reisegruppe gezündet. Die Behörden berichteten von elf Toten und 15 Verletzten.

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    Tags:
    Polizei, Festnahme, Terroristen, Dolmabahçe-Palast, Terrormiliz Daesh, Zeitung Milliyet, Deutschland, Syrien, Türkei