15:06 04 April 2020
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    Flüchtlinge sollen nicht gefüttert werden, da sonst noch mehr dazukommen, wie der Gouverneur der Provinz Ostflandern, Carl Decaluwé, am Mittwoch in einer Radiosendung sagte.

    Nach Ansicht des Gouverneurs sollte man den Migranten, die über Belgien nach Großbritannien unterwegs sind, nichts zu Essen geben, damit diese nicht den Wunsch bekommen, im belgischen Königreich zu bleiben. 

    „Füttert die Flüchtlinge nicht, sonst kommen noch mehr“, sagte Decaluwé gegenüber dem Radiosender Radio 2.

    Die Aussage des Gouverneurs traf auf scharfe Kritik vieler belgischer Bürger und Politiker: Das komme dem Verbot der Fütterung von Möwen auf den Stränden der belgischen Küste an der Nordsee gleich.

    Seit Anfang des Jahres sind allein in Ostflandern 890 illegale Migranten festgenommen worden, die Hälfte von ihnen in der Küstenzone.

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    Tags:
    Flüchtlingskrise, Essen, Migranten, Großbritannien, Belgien, Europa