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17:07 19 Oktober 2019
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    Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma Alexej Puschkow

    Außenpolitiker: Westeuropa ist Zone massenhafter Menschenrechtsverletzung

    © Sputnik / Alexandr Natruskin
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    Die westlichen Medien bekommen Anweisungen, über gewisse Dinge nicht zu berichten, um der Politik nicht zu schaden. Westeuropa ist eine Zone, wo die Menschenrechte massenhaft verletzt werden, wie der Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Alexej Puschkow, am Mittwoch sagte.

    „Meiner Meinung nach ist Westeuropa zurzeit eine Zone massenhafter Verletzungen der Menschenrechte. Sehen Sie sich die Flüchtlingskrise an, sehen Sie sich die Medien an, die angewiesen werden, über nichts zu schreiben, was der Politik der westlichen Staaten schaden könnte, vor allem in Bezug auf die EU in Dingen wie beispielsweise der Umgang mit den Migranten“, so Puschkow in einer Sitzung der Staatsduma „Offene Tribüne“ zum Thema „20 Jahre im Europarat“.

    Diese Meinung wird auch von vielen Europäern vertreten. Früher hatte die WDR-Mitarbeiterin Claudia Zimmermann in der Radiosendung  „De Stemming“ vom niederländischen L1gesagt, Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks seien angewiesen, sich bei der Berichterstattung über Flüchtlinge nach der Linie der Bundesregierung zu richten. Der ehemalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hatte den öffentlichen Medien schwere Vorwürfe gemacht und von einem „Schweigekartell“ gesprochen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap haben fast die Hälfte der Bundesbürger Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Informationen, die deutsche Medien verbreiten.

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    Tags:
    Menschenrechte, Medien, Europarat, Staatsduma, Hans-Peter Friedrich, Alexej Puschkow, Russland, Europa