11:49 18 Februar 2020
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    Fernfahrer begeht Selbstmord in Warteschlange vor Fähre in Litauen

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    In der litauischen Stadt Klaipeda hat ein Fernlastfahrer aus dem russischen Pskow während des Wartens auf eine Fähre nach Kiel Selbstmord begangen, wie das Webportal Delfi.lv. berichtet.

    „Der Mann hat in der Kabine des Lastwagens Selbstmord begangen. Kollegen versuchten ihn zu retten, aber der Mann war bereits tot“, sagte ein Augenzeuge.

    Der Vorfall ereignete sich auf der Kairiu-Straße, wo sich eine Riesenzahl an LKWs angesammelt hat, die auf die Fähre nach Kiel warten. Das Fahrzeug, neben dem der Tote aufgefunden wurde, stand einen Kilometer von der Auffahrt auf die Fähre entfernt. Nach Schätzung von Kraftfahrern hätte der Laster noch mehrere Tage warten müssen, um auf die Fähre zu kommen.

    Wie Kollegen des Selbstmordopfers berichteten, hatte sich der 43-Jährige über Probleme mit seinem Laster beklagt und Angst vor der Kündigung gehabt.

    Seit Anfang Februar gibt es riesige Warteschlangen vor dem litauischen Seeterminal. Der Fährbetrieb in Klaipeda bietet  russischen Spediteuren die Möglichkeit, unter Umgehung Polens nach Nordeuropa zu gelangen.

    Der beiderseitige Lkw-Verkehr zwischen Russland und Polen wurde in der Nacht zum 1. Februar gestoppt, weil die bisher gültigen Transportgenehmigungen abgelaufen waren und keine neuen erteilt wurden.

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