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    Jesidische Frau im von IS-Terroristen besetzten Nordirak.

    Mit Waffen gegen Terroristen: Ehemalige IS-Sexsklavinnen wollen Mossul zurückerobern

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    Jesidische Frauen, welche Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) als Sexsklavinnen benutzt hatten, wollen nun laut einem Bericht von Fox News die nordirakische Stadt Mossul zurückerobern.

    Um dieses Ziel zu erreichen, habe sich eine bewaffnete Brigade aus ungefähr 100 Frauen mit kurdischen bewaffneten Peschmerga-Einheiten vereinigt. Diese jesidischen Frauen haben laut dem Bericht schon die notwendige Ausbildung erhalten und nehmen aktiv an den Kämpfen teil. Weitere 500 seien noch in der Trainingsphase. Die Frauen seien zwischen 17 und 37 Jahren alt.

    Fox News zufolge wurden im August 2014 rund 2.000 jesidische Frauen bei einem Angriff der Terroristen auf dem Höhenzug Dschabal Sindschar gefangen genommen. Nachdem es ihnen gelungen war zu fliehen, haben sie zu den Waffen gegriffen und wollen sich nun an ihren Peinigern rächen.

    Fotos: Weibliche Gesichter des Terrors

    Die meisten von ihnen seien in Mossul gefangen gewesen, so der Bericht. Dort gebe es weiterhin viele Geiseln.

     

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