16:38 26 September 2017
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    Bilal Erdogan, Sohn des türkischen Staatschefs Recep Erdogan, steht in Italien unter Geldwäscheverdacht

    Geldwäscheverdacht: Italienische Justiz ermittelt gegen Erdogans Sohn

    © AFP 2017/ Ozan Kose
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    Die Staatsanwaltschaft in Bologna hat gegen Bilal Erdogan (35), den Sohn des türkischen Präsidenten Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, ein Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche eingeleitet. Das teilte eine Sprecherin der Justizbehörde gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit.

    Das Verfahren wurde nach einer Anzeige des in Frankreich lebenden Erdogan-Kritikers Murat Hakan Uzan eröffnet. Uzan hatte gefordert, die Herkunft der Summen zu klären, die Bilal Erdogan nach Italien gebracht hatte. Erdogan Junior macht an der John Hopkins-Universität in Bologna ein Doktorat.

    Nach Angaben des „Handelsblatts“ war Bilal Erdogan bereits 2013 von der Staatsanwaltschaft verdächtigt worden, mit dem Bestechungsgeld seines Vaters Geldwäsche zu betreiben.

    Der syrische Informationsminister Omran al-Zoubi behauptete in einem Interview, dass Bilals Transportfirma BMZ Ölgeschäfte in Millionenhöhe mit der Terrororganisation Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) treibe.

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    Tags:
    Ermittlung, Geldwäsche, Bilal Erdogan, Bologna, Türkei, Italien
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