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11:51 21 August 2019
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    Soldaten patrouillieren in Belgiens Hauptstadt Brüssel, November 2015

    Europol warnt vor größter Terrorgefahr seit über zehn Jahren

    © AP Photo / Geert Vanden Wijngaert
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    Terrorgefahr in Europa (2016) (232)
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    Die europäische Polizeibehörde Europol hat vor groß angelegten Anschlägen durch die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS genannt) in Europa gewarnt. Nach Einschätzung der Polizeibehörde sind bereits tausende Syrien-Terror-Kämpfer zurück in Europa.

    "Europa steht momentan vor der größten Terrorgefahr seit mehr als zehn Jahren", sagte Europol-Direktor Rob Wainwright gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung.

    Es sei zu erwarten, dass der IS oder andere religiöse Terrorgruppierungen Anschläge "auch irgendwo in Europa verüben werden, um hohe Verluste unter der Zivilbevölkerung zu erreichen", so Wainwright. Dem Europol-Chef zufolge haben die Anschläge von Paris im November vergangenen Jahres gezeigt, dass der IS eine internationale Dimension erreicht habe. Dabei müssten, so Wainwright, nicht immer nur Gruppen die Täter sein. Es gehe vielmehr auch um Einzeltäter. Die von "einzelnen Attentätern" ausgehende Gefahr habe sich "nicht verringert".

    Europol geht davon aus, dass bis zu 5000 Europäer, die in islamistischen Ausbildungslagern Kampferfahrung gesammelt haben, bereits in ihre Heimat zurückgekehrt sind. "Die wachsende Zahl dieser ausländischen Kämpfer stellt die EU-Staaten vor völlig neue Herausforderungen", äußerte Wainwright.

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    Tags:
    Terrorgefahr, Terrormiliz Daesh, Europol, Rob Wainwright, Europa