19:53 30 März 2020
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    Das russische Ministerium für Arbeit und Soziales plant nicht, an der Arbeitsgesetzgebung Änderungen vorzunehmen, die die Nutzung sozialer Netzwerke am Arbeitsplatz verbieten würden, teilte der Pressedienst der Behörde gegenüber Journalisten mit.

    „Alle notwendigen Normen haben bereits im Arbeitsgesetzbuch ihren Niederschlag gefunden. Solche Angelegenheiten können durch einen Kollektivvertrag oder lokale Normativakte, etwa eine interne Arbeitsordnung bzw. Arbeitsbeschreibung, geregelt werden“, hieß es.

    Zuvor hatte der Vorsitzende der Kommission der Bürgerkammer für Sozialpolitik, Arbeitsverhältnisse und Lebensqualität, Wladimir Slepak, in einem Schreiben an die stellvertretende Ministerpräsidentin Olga Golodez vorgeschlagen, die persönliche Korrespondenz in sozialen Netzwerken während der Arbeitszeit unter Androhung der Kündigung zu verbieten.

    Laut Medienberichten vom Freitag hat Golodez Arbeitsminister Maxim Topolin beauftragt, die Frage eines Verbots der Nutzung sozialer Netzwerke während der Arbeitszeit zu prüfen. Die Vize-Regierungschefin hat außerdem verfügt, dieses Thema mit dem unabhängigen Gewerkschaftsverband Russlands, dem Industriellen- und Unternehmerverband Russlands und der Bürgerkammer zu erörtern.

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    Verbot, Russland