10:16 30 März 2020
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    2015 wurden in Japan 54,5 Milliarden DDoS-Angriffe verübt – fast doppelt so viele, wie im Jahr zuvor. Vor allem hatten es die Hacker auf PCs und die Internetseiten von Landesbehörden und Ministerien abgesehen, berichtet das japanische Nationalinstitut für Informations- und Kommunikationstechnologien (NICT).

    Nach Angaben des NICT sind die Personaldaten von insgesamt über zwei Millionen Menschen gestohlen worden, viele Cyberattacken seien aber auch gegen Sicherheitssysteme und Überwachungskameras in Gebäuden und auf den Straßen gerichtet gewesen.

    Meist hätten die Hacker mithilfe von E-Mails der Mitarbeiter die Computer von ganzen Unternehmen und Organisationen zu infizieren versucht. Auch offizielle Internetseiten hätten zahlreiche Angriffe zu verzeichnen.

    Seit Jahresanfang seien gezielt die Webseiten des japanischen Wirtschaftsministeriums, des Nationalparlaments, des Polizeipräsidiums und die Internetportale der Flughäfen von Tokio angegriffen worden.

    Seit dem vergangenen Jahr geht die japanische Regierung verstärkt gegen Hacker vor, es wurde eine neue Strategie gegen Cyberkriminalität beschlossen. So soll künftig jede wichtige Information „offline“ aufbewahrt werden. Zudem möchte Tokio die Kooperation bei der Abwehr von Cyberkriminalität mit anderen Ländern ausbauen.

     

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    Tags:
    Cyberkriminalität, Cyberattacken, Hackerangriff, Japan