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07:51 14 Oktober 2019
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    Kampf gegen Zika-Virus

    Großoffensive gegen Zika-Virus: WHO-Direktorin erwartet langwierigen Kampf

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    Der Kampf gegen die Verbreitung des Zika-Virus wird viel Zeit in Anspruch nehmen und kompliziert verlaufen, wie die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, mitteilte.

    Zika-Epidemie in Brasilien
    © REUTERS / Ueslei Marcelino
    Das Zika-Virus ist sehr listig, zäh und kompliziert. Wir müssen damit rechnen, dass sich dies (der Kampf gegen das Virus – d. Red.) als eine lange Reise erweisen kann“, wird Chan von der Agentur AFP zitiert.

    Zuvor hatte es aus dem brasilianischen Gesundheitsministerium geheißen, dass 2015 drei Menschen an Komplikationen, die das Zika-Virus hervorrief, gestorben sein könnten.

    Das Zika-Fieber wurde in Brasilien im Mai 2015 registriert. Seit dieser Zeit verbreitete es sich in über 27 Ländern vor allem Lateinameriksa, aber auch in Europa. Lange Zeit galt, dass nur Affen vom Zika-Virus betroffen sein können, doch später stellte sich heraus, dass auch Menschen nicht sicher sind. Das Fieber ist nicht tödlich und geht wie eine Grippe mit der Zeit von selbst vorüber. Das Virus gefährde besonders schwangere Frauen, da es vermutlich Mikrozephalie, schweren Hirnschäden, bei Neugeborenen hervorrufen kann.

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    Zika-Virus, WHO, Margaret Chan, Brasilien