11:16 18 November 2017
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    Wrackteile des abgestürzten russischen Airbus A321 in Ägypten

    Ägyptens Präsident gesteht zum ersten Mal Anschlag beim A321-Absturz über Sinai

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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Der ägyptische Präsident Abd al-Fattah as-Sisi hat zum ersten Mal zugegeben, dass die Ursache für den Absturz der russischen A321 über der Sinai-Halbinsel ein Terroranschlag war.

    „Ist der Kampf gegen den Terrorismus zu Ende? Nein und nochmal nein. Aber wir müssen zusammenbleiben. Derjenige, der das Flugzeug heruntergeholt hat, wollte er nur den Tourismus treffen? Nein, er wollte die Beziehungen mit Russland, Italien und allen anderen Ländern treffen“, sagte der ägyptische Staatschef in seinem Bericht zur Entwicklung des Landes bis 2030.

    Zuvor hatte die ägyptische Regierung mitgeteilt, dass bis zur Veröffentlichung des endgültigen Berichts der Ermittlungskommission alle möglichen Versionen zu den Ursachen des Vorfalls betrachtet werden.

    Die bisher schwerste Katastrophe in der Geschichte der sowjetischen bzw. russischen Zivilluftfahrt hatte sich am 31. Oktober 2015 ereignet. Der Airbus A321 der Fluggesellschaft Kogalymavia, der von Scharm al-Scheich nach Sankt Petersburg unterwegs war, stürzte über der Halbinsel Sinai ab. Niemand von den 224 Insassen überlebte. Nach Angaben des russischen Sicherheitsdienstes FSB war die Katastrophe durch einen Sprengstoffanschlag verursacht worden.

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    A-321, Kogalymavia, Abd al-Fattah as-Sisi, Sinai-Halbinsel, Ägypten, Russland
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