01:49 28 September 2020
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    Mehrere Franzosen, die über die Website Airbnb ein Haus in einem Vorort von Paris für eine Party gemietet hatten, haben im Garten eine zersetzte Frauenleiche gefunden. RT führt gleich mehrere schreckliche Geschichten dieser Art an, die im Internet zu finden sind.

    Paris sehen und sterben

    Mehrere Freunde aus Paris wollten eine Party feiern und hatten zu diesem Zweck über Airbnb ein Haus in Palaiseau nahe der französischen Hauptstadt gemietet. Vor Ort wartete aber ein schrecklicher Fund auf sie: Eine Frauenleiche, die dort offenbar mehrere Wochen lang gelegen hatte. Gerichtsmediziner konnten die Todesursache noch nicht herausfinden, aber die Polizei hat keine Zweifel daran, dass die Frau getötet wurde. Dieser Zwischenfall macht die Debatte akut, dass Immobilienbesitzer, die mit Airbnb zusammenarbeiten, Sicherheitsregeln ignorieren. So war beispielsweise einer der Kunden dieser Buchungssite ums Leben gekommen, als er im Garten eines gemieteten Hauses auf einer Schaukel gegen einen Ast eines nahestehenden Baumes stieß. Weder der Hausbesitzer noch die Website wurden dafür jedoch bestraft.

    Online-Tod

    Die populäre Online-Service Google Maps wurde schon öfter in verschiedene skandalöse Situationen verwickelt – unter anderem weil Satellitenfotos veröffentlicht wurden, auf denen Leichen zu sehen waren.

    So entdeckte der Amerikaner Jose Barrera im Jahr 2014 ein Foto, auf dem Verbrecher abgebildet waren, die seinen 14-jährigen Sohn erschossen. Das Foto wurde jedoch erst eine Woche später entfernt. Darauf war ein Polizeiwagen gut zu sehen, aber der Fall wurde nie aufgeklärt, so dass niemand danach verhaftet wurde.

    So entdeckte der Amerikaner Jose Barrera im Jahr 2014 ein Foto, auf dem Verbrecher abgebildet waren, die seinen 14-jährigen Sohn erschossen
    © Foto : Google Maps
    So entdeckte der Amerikaner Jose Barrera im Jahr 2014 ein Foto, auf dem Verbrecher abgebildet waren, die seinen 14-jährigen Sohn erschossen

    Und Ende 2015 wurde in einem Teich im US-Bundesstaat Michigan ein Auto mit einer Männerleiche gefunden. Dieser Mann namens David Lee Niles war zuvor fast zehn Jahre lang vermisst worden. Auf den Fotos auf Google Maps war die Leiche gut zu sehen.

    Auf einem Google-Maps-Foto war ein Mann zu sehen, der angeblich eine Leiche ins Wasser schleppte, die blutige Spuren hinterließ.
    © Foto : Google Maps
    Auf einem Google-Maps-Foto war ein Mann zu sehen, der angeblich eine Leiche ins Wasser schleppte, die blutige Spuren hinterließ.

    Eine weitere Geschichte, die für einen großen Medienwirbel sorgte, entpuppte sich am Ende als Fälschung. Auf einem Google-Maps-Foto war ein Mann zu sehen, der angeblich eine Leiche ins Wasser schleppte, die blutige Spuren hinterließ.

    Es stellte sich jedoch heraus, dass dies „nur“ der Hund dieses Mannes war, der in einem See gebadet hatte und nasse, jedoch keine blutigen Spuren hinterließ. Britische Journalisten haben sogar den Besitzer dieses Hundes im niederländischen Almere gefunden, der bestätigt hat, dass auf dem Foto tatsächlich er und sein Hund gewesen waren.

    Google-Maps-Foto
    © Foto : Google Maps
    Google-Maps-Foto

    Geheimnisvolle Tode

    Aber nicht nur private Wohnungsbesitzer, sondern auch  teure Hotels können ihren Kunden keine 100-prozentige Sicherheit garantieren.

    Ein äußerst merkwürdiger Todesfall wurde in einem Hotel in Florida im Januar 2016 registriert. In einem Hotelzimmer in der Stadt North Port wurde eine tote Frau aufgefunden. Auf ihrem Körper gab es keine Spuren von Gewalt. Im Zimmer befanden sich außerdem ein bewusstloser Mann und zwei Kapuzineraffen. Das sind sehr exotische Tiere. Um einen solchen Affen kaufen zu dürfen, muss man 1000 Stunden Training machen und zwei Empfehlungsbriefe vorweisen. Dieser Fall wurde noch nicht aufgeklärt.

    Ein anderer Skandal war mit dem Tod der chinesischen Studentin Elisa Lam verbunden, die 2013 in Los Angeles verschwunden war. Sie wurde in einem geschlossenen Wasserbehälter auf dem Dach des Hotels „Cecil“ entdeckt. Die Tür auf dem Weg zum Dach soll geschlossen gewesen sein. Aber wenigstens diese Tragödie könnte eine Erklärung haben: Die junge Dame hatte psychische Störungen. Doch auch dieser Fall ist immer noch ungeklärt.

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    Tags:
    Airbnb, Elisa Lam, David Lee Niles, Jose Barrera, Frankreich