08:43 25 Januar 2020
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    Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko hat Vorwürfe der internationalen Organisationen Amnesty International und Human Rights Watch zurückgewiesen, dass die ukrainische Armee Menschenrechte im Donbass verletzt. „Es gab keine Verstöße“, erklärte der Ex-Box-Weltmeister am Montag in einem Interview des TV-Senders Al Jazeera.

    „Das Bataillon ‚Asow‘ führt keinen Krieg gegen die Aufständischen im Donbass“, sagte er. Darauf angesprochen, ob in Freiwilligenbataillonen auch Nationalisten kämpfen, sagte Klitschko: „Das stimmt nicht. Das ist ein Propagandakrieg.“

    Den Hinweis des Reporters, dass Handlungen des Bataillons „Asow“ bekannt sind und darüber auch die US-amerikanische Presse berichtet, erwiderte Klitschko: „Ich habe keine Hakenkreuze gesehen.“ Auf die Frage, ob er von Amnesty International überhaupt gehört hat, sagte der Bürgermeister: „Entschuldigen Sie bitte. Ich habe keine diesbezüglichen Informationen. Ich lebe in der Ukraine.“

     

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    Tags:
    Al Jazeera, Interview, Vitali Klitschko, Donbass, Ukraine