22:53 05 Dezember 2019
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    Suche nach verschollener Boeing (Archivfoto)

    Zwei Jahre nach Verschwinden von MH370: Ermittler präsentieren enttäuschenden Bericht

    © AFP 2019 / HOANG DINH NAM
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    Die MH370-Ermittler haben entgegen den Erwartungen keine neuen Erkenntnisse zum Verschwinden des Malaysia-Airlines-Fluges vor zwei Jahren vorgelegt. Der dreiseitige Zwischenbericht klärt nicht auf, warum Flug MH370 am 8. März 2014 mit 239 Menschen an Bord vom Radar verschwand und was sich an Bord abgespielt haben könnte.

    „Trotz der anhaltenden Suche im südlichen Indischen Ozean wurden bisher keine MH370-Wrackteile gefunden“, hieß es in einer Mitteilung der Ermittlergruppe.

    Die Ermittler gehen in dem Dokument nicht auf die Untersuchung des einzigen bislang verifizierten Trümmerteils ein. Sie erwähnen lediglich, dass die Flügelklappe eindeutig als Teil von MH370 identifiziert wurde.

    „Am 29. Juli 2015 wurde an der französischen Insel La Réunion eine Flügelklappe angeschwemmt, die zu der verschollenen Boeing-Maschine gehörte“, so der Zwischenbericht.

    Der Jet mit der Flugnummer MH370 mit 227 Passagieren und zwölf Besatzungsmitgliedern an Bord, der von Kuala-Lumpur nach Peking flog, war in der Nacht zum 8. März 2014 von den Radaren verschwunden. Experten vermuten, dass die Boeing 777-200 im südlichen Teil des Indischen Ozeans abstürzte.

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    MH370, Flugzeugabsturz