11:59 18 Februar 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    12666
    Abonnieren

    Der jüngste Doping-Skandal um Russland ist eine Form des Informationsdrucks auf Moskau. Wie die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Freitag in Moskau sagte, ruft das Vorgehen der Weltantidopingagentur WADA Entfremdung und Enttäuschung hervor.

    „Wir sind uns darüber im Klaren, dass es sich dabei auch um psychologischen Druck auf Russland handelt. Jetzt ist der Sport dran.“ In ihrer Stellungnahme zum Verbot des Präparats Meldonium übte Sacharowa ferner heftige Kritik an Sportfunktionären, die eigentlich nur für Sport als eine Betätigung zuständig sein sollten, die immer auf Frieden und Aussöhnung gerichtet sei.

    Das auf der Basis der Substanz Mildronat hergestellte Präparat Meldonium steht seit dem1. Januar dieses Jahres auf der WADA-Verbotsliste. Das Präparat darf weder während der Kämpfe noch in den Pausen dazwischen eingenommen werden. 2016 wurden positive Resultate in Meldonium-Proben bei mehreren russischen Sportlern nachgewiesen, darunter Maria Scharapowa (Tennis), Jekaterina Bobrowa (Eiskunstlauf), Pawel Kulischnikow (Eisschnelllauf), Alexander Markin (Volleyball) und Semjon Jelistratow (Shorttrack).

     

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Nach Doping-Skandal: Mildronat-Produzent wirft WADA Korruption vor
    Meldonium-Entwickler zu Doping-Skandal: Athleten haben Recht auf gesundes Herz
    Doping-Vorwürfe gegen russische Sportler: Kreml warnt vor Polit-Instrumentalisierung
    Lawrow zu Doping-Skandal: Moskau fordert sachkundige Erläuterungen
    Tags:
    Informationsdruck, Kritik, WADA, Maria Sacharowa, Russland