09:03 29 März 2020
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    Der amerikanische Milliardär und aktuelle Anführer des US-Präsidentschaftswahlkampfes unter den Republikanern hat in einem CNN-Interview seinen Parteifunktionären mit Volksaufständen gedroht, falls die Partei ihn als Kandidat zu den Wahlen nicht zulässt, auch wenn er die meisten Stimmen der Delegierten erlangt.

    „Ich glaube, wir müssen die Nominierung automatisch gewinnen, wenn wir die Mehrheit der Delegierten haben. Wenn das nicht geschieht, wird es Aufstände geben. Ich bin sicher, dass Proteste und Aufstände beginnen, weil ich die Interessen von Millionen von Menschen vertrete“, sagte Trump.

    Am Vorabend ist es Trump gelungen, vier von fünf Vorwahlen zu gewinnen, darunter auch die bedeutenden Vorwahlen im Staat Florida, wo er den aktuellen Senator Marco Rubio mit einem wesentlichen Übergewicht umging. Rubio musste somit seine Wahlkampagne abbrechen. Dabei zweifeln Experten und Journalisten, dass der US-Milliardär die notwendige Zahl von 1.237 Delegierten für den Sieg bei den Vorwahlen erreichen wird.

    Wenn Trump beim Ende der Wahlen in allen 50 US-Staaten vorne bleiben sollte, aber keine ausreichende Unterstützung seitens der Delegierten erhält, wird der Präsidentschaftskandidat von der Republikanischen Partei beim Parteikongress in Cleveland bestimmt. Dabei gibt es keine Garantie, dass Trump als endgültiger Kandidat gewählt wird.

    Die Parteikongresse der Demokraten und der Republikaner, wo jeweils ein Kandidat für den Kampf ums Amt im Weißen Haus benannt wird, finden im Sommer statt. Die Wahl des neuen US-Präsidenten ist für den 8. November 2016 angekündigt.

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    Tags:
    US-Präsidentschaftswahl 2016, Marco Rubio, Donald Trump, USA