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05:19 22 August 2019
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    Feitags-Neurobic: Zehn ausgefallene Fitness-Tipps fürs Gehirn

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    Mit dieser einfachen Hirngymnastik aktivieren Sie mit wenigen systematischen Übungen all Ihre Sinne – ob Sehen, Hören, Riechen, Schmecken oder Tasten. Nach nur kurzer Zeit verspüren Sie den positiven Effekt.

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    Durch wenige Übungen am Morgen werden unterschiedliche Hirnregionen aktiviert, neue Neuronen-Verbindungen gebildet, die Nervenzellen gestärkt und die Gedächtnisleistung verbessert.

    1.  Zähne mit links putzen

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    Nehmen Sie die Zahnbürste mal mit der anderen Hand, nicht mit der dominanten. Forscher haben herausgefunden, dass die Aktivierung der gegenüberliegenden Gehirnhälfte – wie in dieser Übung – zum schnellen und deutlichen Wachstum der Hirnrinde führt.

    Was zu tun ist: Putzen Sie die Zähne mit Ihrer passiven Hand. Versuchen Sie auch die Zahnpasta-Tube damit zu öffnen und zu schließen.

    2.  Mit geschlossenen Augen duschen

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    Die taktile Wahrnehmung aktiviert andere Gehirnregionen. Ihr Körper spürt das, was er nicht sieht, und sendet entsprechende Signale ans Gehirn.

    Was zu tun ist: Versuchen Sie Ihre Umgebung zu ertasten. Aber bitte mit Vorsicht! Öffnen Sie den Wasserhahn und stellen Sie das Wasser ein, indem Sie sich nur auf Ihren Tastsinn verlassen. Duschen Sie mit geschlossenen Augen.

    3.  Morgenroutine ändern

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    Hirnforscher haben herausgefunden, dass neue Aufgaben das Wachstum der Hirnrinde stimulieren – bei gleichzeitig gesteigerter Hirnaktivität.

    Was zu tun ist: Ziehen Sie sich nach dem Frühstück an, gehen Sie in einer anderen Straße mit dem Hund spazieren, wechseln Sie Ihren Lieblingssender in Funk und Fernsehen.

    4.  Alles auf den Kopf stellen – im wahrsten Sinne

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    Stellen Sie Ihre gewöhnlichen Gegenstände von den Füßen auf den Kopf. Das ungewöhnliche Bild aktiviert die rechte Hirnhälfte, weil das Gehirn die Form, die Farbe und ihr Verhältnis zu dem verkehrten Bild neu klären muss. Bleibt alles beim Alten, hakt die linke, verbale Hirnhälfte die gewöhnliche Umgebung einfach ab.

    Was zu tun ist: Drehen Sie die Fotos Ihrer Familie, die Uhr an der Wand oder den Kalender einfach um.

    5.  Plätze am Tisch tauschen

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    In den meisten Familien hat jeder seinen Platz am Tisch, doch Ihr Gehirn braucht neue Erfahrungen.

    Was zu tun ist: Tauschen Sie einfach die Plätze. Auf diese Weise werden Sie den Raum, die Menschen und selbst den Salz- und Pfeffer-Streuer anders erleben.

    6.  Neues Aroma genießen

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    Möglicherweise wissen Sie gar nicht mehr, wann Sie gelernt haben, den Duft frischen Kaffees mit dem Tagesanfang zu assoziieren. Neue Nervenbahnen zu aktvieren, ist möglich, indem Sie ungewöhnliches Aroma – etwa Vanille, Zimt oder Minze – mit einer Tätigkeit in Verbindung bringen.

    Was zu tun ist: Stellen Sie ihren neuen Lieblingsduft neben das Bett. Atmen Sie ihn ein, sobald Sie aufgewacht sind, dann bei der Morgenhygiene und dem Anziehen. Und das im wöchentlichen Rhythmus.

    7.  Fenster beim Autofahren öffnen

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    Der Hippocampus ist die für die Erinnerung zuständige Hirnregion. Die Erinnerungen sind umso lebendiger, wenn daran Gerüche, Formen und Geräusche beteiligt sind.

    Was zu tun ist: Versuchen Sie neue Geräusche und Gerüche auf Ihrem Weg wahrzunehmen. Bei geöffnetem Fenster geht das ganz gut.

    8.  Supermarktregale erforschen

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    Die Supermärkte sind so konzipiert, dass die lukrativsten Waren sich auf Augenhöhe befinden. Daher sehen Sie beim Einkaufen Vieles nicht.

    Was zu tun ist: Bleiben Sie an einem beliebigen Supermarktregal stehen. Wenn Sie etwas entdecken, was früher unbemerkt blieb, nehmen Sie es in die Hand, lesen Sie die Beschreibung, denken Sie darüber nach. Kaufen müssen Sie es nicht, aber Sie haben Ihre Routine dadurch durchbrochen und sind um eine Erfahrung reicher.

    9.  Täglich mehr kommunizieren

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    Wissenschaftler haben mehrfach nachgewiesen: mangelnde Kontakte wirken sich sehr negativ auf die Wahrnehmungs- und Lernfähigkeit aus.

    Was zu tun ist: Lust auf einen Kaffee? Kaufen Sie Ihren Muntermacher bei einem Menschen in der Cafeteria statt in einem Automaten. Benzintank leer? Zahlen Sie bei dem Menschen am Schalter statt mit einer Karte an der Zapfsäule.

    10. Kreuz und Quer lesen

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    Wir aktivieren die unterschiedlichsten Hirnregionen, wenn wir selbst lesen oder anderen beim Lesen zuhören.

    Was zu tun ist: Lesen Sie gemeinsam mit Ihrem Partner, wechseln Sie sich beim Vorlesen ab. Vielleicht brauchen Sie dann länger für ein Buch, dafür verbringen Sie mehr Zeit miteinander.

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    Gehirn