04:55 24 November 2017
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    Terror mit Tod ahnden: Duma-Abgeordneter will Gesetzentwurf vorlegen

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    Der Duma-Abgeordnete Dmitri Nossow bereitet einen Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen vor. Laut Nossow dürfe man mit Extremisten nicht verhandeln.

    „Zurzeit arbeite ich an einem Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen. Ich glaube, dass man nach der Methode der UdSSR und Israels vorgehen muss. Man sollte keine Verhandlungen führen, für Terroristen gibt es nur den Tod“, sagte der Abgeordnete am Donnerstag.

    Laut Nossow habe sich die heutige Welt in ein einziges Minenfeld verwandelt.

    „Die tragischen Ereignisse, die heutzutage Europa erschüttert haben, sind eine logische Folge seiner Politik. Man sollte nicht mehr mit Terroristen flirten, sie mit Bezeichnungen wie ‚Opposition‘, ‚Unabhängigkeitskämpfer‘ usw. decken und zu eigenen Zielen ausnutzen“, fügte der Abgeordnete mit Blick auf die Brüsseler Terroranschläge vom Dienstag hinzu.

    Dabei ist der Chef des präsidialen Rats Russlands für Menschenrechte, Michail Fedotow, der Meinung, dass das Thema der Todesstrafe im Land ein für alle Mal geklärt sei. Man dürfe nicht zu dieser Frage zurückkehren, betonte er.

    „Ich bin absolut davon überzeugt, dass das Thema der Todesstrafe in unserem Land ein für alle Mal geschlossen ist. Man darf nicht zur Todesstrafe zurückkehren. Im Gegenteil, wir müssen unsere Verfassung von diesem Rudiment der Urgesellschaft Schritt für Schritt befreien“, so Fedotow.

     

     

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    Tags:
    Todesstrafe, Terrorismus, Russland