14:03 07 Dezember 2019
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    Am Absturzort der Boeing 737 in Rostow am Don, 19. März 2016

    Boeing-Absturz von Rostow: Medien berichten über “unmenschliche Schreie” im Cockpit

    © REUTERS / Stringer
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    Die Blackbox-Aufzeichnung des Pilotengesprächs in den letzten Sekunden vor dem Absturz der Boeing 737 in Rostow am Don hat ergeben, dass der Kommandeur des Flugzeuges beim Aufstieg in eine neue Runde den Autopiloten abgeschaltet hatte, worauf die Maschine an Höhe zu verlieren begann und am Boden aufprallte.

    Wie im russischen Fernsehen mitgeteilt wurde, waren in den letzten sechs Sekunden vor dem Crash „unmenschliche Schreie“ im Cockpit zu hören.

    Nach Vermutung von Journalisten hatte das Flugzeug die geplante Flughöhe von 1500 Meter nicht erreicht und einen Sturzflug begonnen, nachdem der Autopilot abgeschaltet worden war. Laut dem Stimmenschreiber könnte der Crew-Chef versucht haben, die Boeing aufzurichten. Doch der vertikale Stabilisator schaltete sich ein, und das  Steuerrad wurde nicht mehr lenkbar.

    Bisher ist unklar, warum sich der Stabilisator bei einem Sturzflug angeschaltet hatte. Es wird vermutet, dass der Pilot wegen Übermüdung versehentlich einen Schalter am Stabilisator gedrückt hatte.

    Die  Boeing 737-800, die aus Dubai nach Rostow am Don unterwegs war, war am 19. März beim Landeanflug auf den Zielflughafen verunglückt.

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    Flugzeugabsturz, Rostow am Don