04:23 24 Februar 2020
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    Der saudische Physiker Mohammad al-Massari könnte sich nach Vermutung britischer Ermittler an der Vorbereitung des Attentats auf den 2015 gestorbenen König von Saudi-Arabien, Abdullah, beteiligt haben. Als Drahtzieher wird der libysche Ex-Staatschef Muammar Gaddafi verdächtigt, schreibt „The Independent“ unter Berufung auf dokumentarische Quellen.

    Das Attentat war im Jahr 2003 vorbereitet worden, als Abdullah als wichtigster Thronbewerber gegolten hatte. Der Mordplan wurde aufgedeckt, nachdem Abdurahman Alamoudi, der Ex-Berater des ehemaligen  US-Präsidenten Bill Clinton, festgenommen wurde.

    Wie Alamoudi gegenüber US-amerikanischen Ermittlern ausgesagt hatte, war geplant gewesen, eine Rakete gegen den Autokorso des künftigen Königs abzufeuern. Die libysche Führungsspitze bat den saudischen Wissenschaftler und Regierungsgegner Massari, der 1994 nach Großbritannien umgesiedelt war, um Mithilfe. Der Physiker sollte unter den Mitgliedern der saudischen Gemeinde in London Ausführer des Mordes anwerben.

    Die Ermittlung ergab, dass Massari 600.000 Pfund Sterling für die Beteiligung an dem MOrdplan erhalten hatte.

    Massari wurde im Jahr 2014 von Mitarbeitern der Nationalen Agentur für Kriminalitätsbekämpfung verhört. Der Physiker gestand seine Beteiligung an der Attentatsvorbereitung nicht ein.

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    Tags:
    Attentat, Großbritannien