19:32 01 Juni 2020
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    Die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) hat das Verbot russischer Filme erweitert, wie die Plattform Podrobnosti.ua berichtet. Doch werden sie dem Generaldirektor des Moskauer Filmstudios „Mosfilm“, Karen Shakhnazarov, zufolge in der Ukraine weiterhin ungestört gekauft.

    Die ukrainischen Abgeordnete haben der Aufnahme von Änderungen in das Gesetz „Über das Filmwesen“, das das Zeigen von Filmen im Fernsehen verbietet, die von russischen Staatsbürgern gemacht und nach dem Januar 2014 zum ersten Mal gezeigt wurden, mehrheitlich zugestimmt. Für den Gesetzentwurf stimmten 237 Parlamentarier.

    Doch werden die verbotenen Filme in der Ukraine „trotzdem weiterhin gekauft“, wie Shakhnazarov dem Portal RNS in einem Interview sagte.

    „Der Sender ‘1+1‘ von Igor Kolomoiski (ukrainischer Milliardär – d. Red.) hat die Einkäufe stark reduziert. Im Gegensatz dazu entwickelt sich unser Geschäft mit ‚Inter‘ sehr aktiv, er kürzt die Einkäufe nicht. Alle, außer Militärfilme, werden weiterhin eingekauft“, so Shakhnazarov.

    Dabei erwerben ukrainische Internet-Portale dem Generaldirektor zufolge auch russische Militärfilme, und alles Weitere, was auf der Schwarzen Liste steht.

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    Tags:
    Film, Verbot, Oberste Rada, Mosfilm, Karen Shakhnazarov, Russland, Ukraine