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    Die Sperrung von Sputnik Lettland schürt laut dem Generaldirektor der Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya, Dmitri Kisseljow, außerhalb des Rechtsbereiches Panik.

    Zuvor hatte Sputnik Lettland eine offizielle Mitteilung über die Schließung ihrer Webseite mit der Domain.lv bekommen. Angeblich verletze diese Beschränkungsmaßnahmen des EU-Rates im Kontext der Bedrohung für die territoriale Integrität der Ukraine, ihre Souveränität und Unabhängigkeit.

    Laut der Sputnik-Chefredakteurin Margarita Simonjan hatte das lettische Portal der Nachrichtenagentur jedoch „keinen einzigen Punkt der geltenden Gesetze Lettlands und der EU verletzt“.

    Später teilte der Pressesprecher des lettischen Außenministers mit, dass der Chef von Rossiya Segodnya auf der „schwarzen Liste“ der EU stehe und darum die Arbeit seiner Nachrichtenagentur in der Domainzone.lv eine Verletzung der Sanktionsordnung darstelle.

    „Diese Entscheidung liegt außerhalb der Einschränkungen, welche auf mich persönlich verhängt wurden. Eine dermaßen freie Interpretation der EU-Beschlüsse durch die lettische Regierung ist Panik außerhalb des Rechtsbereichs. Was mich persönlich betrifft, kann ich mich nicht mal erinnern, wann ich in meinen Kommentaren Lettland erwähnt habe“, kommentierte seinerseits Kisseljow.

    Sputnik ist eine Nachrichtenagentur mit Multimedia-Nachrichtenhubs in Dutzenden Ländern. Sputnik unterhält Websites in mehr als 30 Sprachen, analogen und digitalen Rundfunk, mobile Apps und Webseiten in sozialen Netzwerken. Den Sputnik-Nachrichtenticker gibt es in englischer, arabischer, spanischer und chinesischer Sprache rund um die Uhr.

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    Tags:
    Rossiya Segodnya, Dmitri Kisseljow, Russland, Lettland